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Sermo Corporis - 신체언어와 준언어의 수사학

Sermo Corporis - Rhetorik der Körper- und Parasprache

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주제분류기타인문학

초록

In der vorliegenden Arbeit geht es in erster Linie um die Körpersprache und Parasprache in der klassischen Rederhetorik und darüber hinaus auch um das heutige Interesse an ihnen. Den nonverbalen Ausdrucksmitteln wie Stimme, Mimik und Geste kommt in der klassischen Rederhetorik eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu, da sie eine sprachliche Messages begleitende, unterstützende oder auch bekräftigende Rolle spielen. In der Tat galt ‘actio/pronuntiatio’ (Vortrag), die fünfte und letzte Phase bei der Produktion der Rede, als das Wirkungsmächtigste. So betonten die antiken Rhetoriker wie Aristoteles, Cicero und Quintilianus, dass der Redner während des Vortrags zum wirkungsvollen Auftreten einzelne körpersprachliche und parasprachliche Mittel einzusetzen hat, und zwar in einer zu dem Redeinhalt passenden und dem Redezweck dienenden Weise. In diesem Zusammenhang ist nicht zu vergessen, dass die Körpersprache vor allem in Hinsicht auf Überredung von großer Bedeutung ist. Die Überredung kann nämlich ohne angemessenes affektives Einsetzen der körpersprachlichen Mittel nicht zustande kommen. Obwohl heutzutage der Wirkungsbereich der öffentlichen Rede im Vergleich zu den vergangenen Zeiten enger wurde und dessen Einfluss sowie dementsprechend das Interesse an ihr wegen der sich weiter entwickelnden Medien zunehmend nachlassen, besteht das Interesse an der Körper- und Parasprache jedoch weiter fort. Diese finden zudem anders als in vergangenen Zeiten vornehmlich in einem neuen Setting der privaten face-to-face-Kommunikation Anwendung. Aus dieser neuen Entwicklung kann man schließen, dass man von einem Redner überhaupt, sei es einem bei öffentlicher Rede im klassischen Sinne oder einem, der im Fernsehen auftritt, oder einem in einem privaten Gespräch, grundsätzlich immer konkrete, tatkräftige und plausible Aussagen erwartet. So gesehen hat sich die Auffassung zur Körper- und Parasprache beim Reden nicht wesentlich geändert, lediglich die Gegebenheiten und Bedingungen, unter denen Kommunikation stattfindet, haben sich so vervielfältigt, dass es zu einer Erweiterung ihres Anwendungsbereichs kam.

Abstract

In der vorliegenden Arbeit geht es in erster Linie um die Körpersprache und Parasprache in der klassischen Rederhetorik und darüber hinaus auch um das heutige Interesse an ihnen. Den nonverbalen Ausdrucksmitteln wie Stimme, Mimik und Geste kommt in der klassischen Rederhetorik eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu, da sie eine sprachliche Messages begleitende, unterstützende oder auch bekräftigende Rolle spielen. In der Tat galt ‘actio/pronuntiatio’ (Vortrag), die fünfte und letzte Phase bei der Produktion der Rede, als das Wirkungsmächtigste. So betonten die antiken Rhetoriker wie Aristoteles, Cicero und Quintilianus, dass der Redner während des Vortrags zum wirkungsvollen Auftreten einzelne körpersprachliche und parasprachliche Mittel einzusetzen hat, und zwar in einer zu dem Redeinhalt passenden und dem Redezweck dienenden Weise. In diesem Zusammenhang ist nicht zu vergessen, dass die Körpersprache vor allem in Hinsicht auf Überredung von großer Bedeutung ist. Die Überredung kann nämlich ohne angemessenes affektives Einsetzen der körpersprachlichen Mittel nicht zustande kommen. Obwohl heutzutage der Wirkungsbereich der öffentlichen Rede im Vergleich zu den vergangenen Zeiten enger wurde und dessen Einfluss sowie dementsprechend das Interesse an ihr wegen der sich weiter entwickelnden Medien zunehmend nachlassen, besteht das Interesse an der Körper- und Parasprache jedoch weiter fort. Diese finden zudem anders als in vergangenen Zeiten vornehmlich in einem neuen Setting der privaten face-to-face-Kommunikation Anwendung. Aus dieser neuen Entwicklung kann man schließen, dass man von einem Redner überhaupt, sei es einem bei öffentlicher Rede im klassischen Sinne oder einem, der im Fernsehen auftritt, oder einem in einem privaten Gespräch, grundsätzlich immer konkrete, tatkräftige und plausible Aussagen erwartet. So gesehen hat sich die Auffassung zur Körper- und Parasprache beim Reden nicht wesentlich geändert, lediglich die Gegebenheiten und Bedingungen, unter denen Kommunikation stattfindet, haben sich so vervielfältigt, dass es zu einer Erweiterung ihres Anwendungsbereichs kam.

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