브레히트의 시간 개념의 이중성
Ambivalenz der Zeit bei Brecht
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Abstract
In dieser Arbeit wird versucht, die Rolle der Zeit in den Werken B. Brechts kritisch auszuführen. Die Zeit ist insofern als wichtiges kulturelles Phänomen anzunehmen, als sie die menschliche Einstellung zur gesellschaftlichen Entwicklung bzw. Veränderung mit bestimmt. Zum Beispiel wird die Zeit gerade da als lineare Form aufgefasst, wo der Optimismus über die Zukunft herrscht. Hier ist der schnelle Fluss der Zeit positiv, weil er eine bessere Zukunft mit sich bringt. Die Zeit empfindet sich in diesem Kontext als Initiatorin der Veränderung. Bekanntermaßen ist es das erklärte Ziel des epischen Theaters, die gegenwärtige Welt widersprüchlich darzustellen, um daraus eine bessere Zukunft planend zu schaffen. Der Träger der gesellschaftlichen Veränderung ist eben der Widerspruch, der in der Gesellschaft latent ist und in der Zeit in Erscheinung tritt. Daher wirkt die Zeit mindestens in seiner Weltanschauung optimistisch. Dahingegen zeigt sich in der Dramenpraxis des epischen Theaters keine Veränderung der Welt. Hier spielt die Zeit keine Rolle für positive Veränderung. Die Nützlichkeit leidet immer an der Welt, wo nur die Unnützlichkeit gute Chance zum Überleben hat. Schen Te im guten Mensch aus Sezuan oder drei Kinder der Mutter Courage im gleichnamigen Drama scheitern immer wegen ihrer Nützlichkeit. Hier findet sich ein deutlicher Dualismus in der Funktion der Zeit, der darin liegt, dass die Theorie des epischen Theaters für die geradelinige Form der Zeit steht, wohingegen seine Praxis ihre Linearität verneint. Der Dualismus der Funktion der Zeit kann auch ein guter Grund dafür sein, dass häufig der Vorwurf des Schematismus gegen das epische Theater erhoben wird, dass es nichts anderes als eine künstlerische Proklamation der marxistischen Weltanschaung sei.
참고문헌 (7)
- "시간의 문화적 기억: 크로노스", 사투르누스의 문학적 이미지와 회화적 아이콘의 비교, 2004년7월, pp.33, ~
- "비유극으로서의 서사극, 브레히트의 서사극, 유형학적 고찰" (1997), 서울대학교 출판부
- "Gesammelte Werke in 20 Bnden suhrkamp Verlag in Zusammenarbeit mit E" (1967)
- "Der Autor und das Theater Rede auf der Frankfurter Dramaturgentagung 1963 Gesammelte Werke in zeitlicher Folge" (1976)
- "Der Dialektiker Brecht oder Die Kunst Strmung und Tendenzen der internationalen Dramatik"
- "Die Funktion der Geschichte im Werk Bertolt Brechts"
- "Sinn und Form 11" (1959)
