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Eine kontrastive Untersuchung zu Firmenwerbungen in Korea und Deutschland
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Abstract
Lee, Jae-Won. 2007. Eine kontrastive Untersuchung zu Firmenwerbungen in Korea und Deutschland. Textlinguistics 22. Werbung greift Trends in der Gesellschaft auf, prägt ihrerseits auch neue Trends. Insofern ist Werbung ein Seismograph der Entwicklung von Einstellungen, Werten, Diskursen, Tabus und Verhaltensweisen in modernen Gesellschaft. Um einen Beleg für die Existenz kulturbedingter Unterschiede in Werbungen zu liefern, werden die klassischen Ansätze des Modells von E. Hall und von G. Hofstede geschrieben: individualism vs. collectivism, power distance, short-term orientation vs. long-term orientation, uncertainty avoidance, high-context vs. low-context, monochronic vs. polychronic usw. Die Ergebnisse, die sich aus dieser kontrastiven Untersuchung zu Firmenwerbungen in Korea und Deutschland ergeben, sind die folgenden: In der koreanischen Firmenwerbung sind die Faktoren ‘collectivism’, ‘high-context’, ‘polychronic’ dominant. Im Gegensatz dazu orientieren sich aber die deutschen Firmenwerbungen auf ‘individualism’, ‘low-context’, ‘high-uncertainty avoidance’, ‘monochronic’, wie die beiden Wissenschaftler verstanden haben.
