다닐 하름스의 cisfinitum
CISFINITUM bei D. Charms
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초록
Die Rolle der cisfiniten Logik, die Charms propagiert, ist v. a. in zweier Hinsicht sehr wichtig. Erstens, sie befreit die Zahlen aus den machtigen Händen der Eins. Das Eins-System wird durch das Null-System der Zahlen ersetzt. Die Zahl 1 verliert dadurch ihre bisher für göttlich gehaltene Stellung und die auf ihr basierende Zahlenreihe wird in einen Zahlenkreis überführt, in dem jeder Zahl das eigene selbständige Sein gewährleistet ist. Es versteht sich hier, daß die Zahl Eins nicht nur für Mathematik, sondern auch für Logik und unschöpferische Wissenschaft überhaupt. Sowohl die Zahlen als auch jeder Gegenstand befreien sich von ihre durch die Eins bestimmte Existenz, sie werden fließend und frei. Daher erklärt Charms die cisfinite Logik als Prinzip der schöpferischen Wissenschaft, d. h. der Kunst. Zweitens, das 'cis-' verweist auf das Diesseits und damit auf die Alltagswelt, die als real-konkrete Gegenstandswelt dem Mathematisch - Abstrakten und einer metaphischen Jenseitsvorstellung entgegensteht. Der Reich des Cisfiniten, die cisfinite Leere(цисфинитная пустота) ist voll von Gegenständen. Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit stehen die wesentlichen Merkmale des 0-Projektes von Charms, die in seinen (para-) wissenschaftlichen und künstlerischen Texten in Erscheinung treten; nämlich die Null als nichts und alles in einem, die Freiheit und Evidenz der Gegenstände, die Diesseitigkeit des Cisfiniten, die u. a. in der beinahe monomanen Versessenheit für die Gegeständlichkeit und in der Angst und Furcht vor der Gegenstandslosigkeit zum Ausdruck kommt.
Abstract
Die Rolle der cisfiniten Logik, die Charms propagiert, ist v. a. in zweier Hinsicht sehr wichtig. Erstens, sie befreit die Zahlen aus den machtigen Händen der Eins. Das Eins-System wird durch das Null-System der Zahlen ersetzt. Die Zahl 1 verliert dadurch ihre bisher für göttlich gehaltene Stellung und die auf ihr basierende Zahlenreihe wird in einen Zahlenkreis überführt, in dem jeder Zahl das eigene selbständige Sein gewährleistet ist. Es versteht sich hier, daß die Zahl Eins nicht nur für Mathematik, sondern auch für Logik und unschöpferische Wissenschaft überhaupt. Sowohl die Zahlen als auch jeder Gegenstand befreien sich von ihre durch die Eins bestimmte Existenz, sie werden fließend und frei. Daher erklärt Charms die cisfinite Logik als Prinzip der schöpferischen Wissenschaft, d. h. der Kunst. Zweitens, das 'cis-' verweist auf das Diesseits und damit auf die Alltagswelt, die als real-konkrete Gegenstandswelt dem Mathematisch - Abstrakten und einer metaphischen Jenseitsvorstellung entgegensteht. Der Reich des Cisfiniten, die cisfinite Leere(цисфинитная пустота) ist voll von Gegenständen. Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit stehen die wesentlichen Merkmale des 0-Projektes von Charms, die in seinen (para-) wissenschaftlichen und künstlerischen Texten in Erscheinung treten; nämlich die Null als nichts und alles in einem, die Freiheit und Evidenz der Gegenstände, die Diesseitigkeit des Cisfiniten, die u. a. in der beinahe monomanen Versessenheit für die Gegeständlichkeit und in der Angst und Furcht vor der Gegenstandslosigkeit zum Ausdruck kommt.
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