하이데거의 대화와 데리다의 편지 - 번역에 대한 두 가지 접근
Heideggers Gespräch und Derridas Brief - Zwei verschiedene Herangehensweisen an die Frage der Übersetzung
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초록
Das Ziel der vorliegenden Untersuchung besteht in erster Linie darin, Heideggers Aus einem Gespräch von der Sprache. Zwischen einem Japaner und einem Fragenden und Derridas Lettre à un ami japonais miteinander zu vergleichen. Die beiden Texte sind darin gemeinsam, durch die Bezugnahme auf Japan als die Grenze der Übersetzbarkeit des Westens das Risiko der Radikalisierung des Übersetzungsproblems bewusst auf sich zu nehmen. Heideggers Text stellt einen dramatischen Prozess dar, wie ein Europäer und ein Japaner im Gespräch einen wahren Weg zur Erkenntnis des Sprachwesens gemeinsam finden, obwohl bei beiden die Unmöglichkeit, zwei wesensverschiedene Sprachen ineinander zu übersetzen, immer noch als großes Hindernis vorliegt. Problematisch ist es aber, dass dieses Pseudo-Dialog die Annäherung des westlichen und ostasiatischen Denkens in starker Anlehnung der Dialogform inszeniert und dabei verdeckt, dass jener sogenannt gemeinsame Weg eigentlich stark ‘heideggerisiert’ wird. Derrida, der am Heideggerschen Text dieses Problem deutlich erkennt, geht mit der Übersetzungsfrage bewusst mithilfe der Briefform um. Diese ermöglicht ihn, sich von der trügerischen Gegenseitigkeit des Heideggerschen Gesprächs zu distanzieren. Im Brief und mit ihm zeigt Derrida, dass selbst sein Konzept ‘Déconstruction’ aus der Übersetzung entstanden ist und dessen Originalität sich immer dessen Übersetztwerden verdankt. So richtet er an einen kommenden japanischen Übersetzer eine inständige Bitte, im Namen der Freundschaft seine Philosophie noch poetischer zu übersetzen. Diese Strategie Derridas erweist sich also als eine erfolgreiche Dekonstruktion der essentialistisch und geschlossen wirkenden Herangehensweise Heideggers an das Übersetzungsproblem.
Abstract
Das Ziel der vorliegenden Untersuchung besteht in erster Linie darin, Heideggers Aus einem Gespräch von der Sprache. Zwischen einem Japaner und einem Fragenden und Derridas Lettre à un ami japonais miteinander zu vergleichen. Die beiden Texte sind darin gemeinsam, durch die Bezugnahme auf Japan als die Grenze der Übersetzbarkeit des Westens das Risiko der Radikalisierung des Übersetzungsproblems bewusst auf sich zu nehmen. Heideggers Text stellt einen dramatischen Prozess dar, wie ein Europäer und ein Japaner im Gespräch einen wahren Weg zur Erkenntnis des Sprachwesens gemeinsam finden, obwohl bei beiden die Unmöglichkeit, zwei wesensverschiedene Sprachen ineinander zu übersetzen, immer noch als großes Hindernis vorliegt. Problematisch ist es aber, dass dieses Pseudo-Dialog die Annäherung des westlichen und ostasiatischen Denkens in starker Anlehnung der Dialogform inszeniert und dabei verdeckt, dass jener sogenannt gemeinsame Weg eigentlich stark ‘heideggerisiert’ wird. Derrida, der am Heideggerschen Text dieses Problem deutlich erkennt, geht mit der Übersetzungsfrage bewusst mithilfe der Briefform um. Diese ermöglicht ihn, sich von der trügerischen Gegenseitigkeit des Heideggerschen Gesprächs zu distanzieren. Im Brief und mit ihm zeigt Derrida, dass selbst sein Konzept ‘Déconstruction’ aus der Übersetzung entstanden ist und dessen Originalität sich immer dessen Übersetztwerden verdankt. So richtet er an einen kommenden japanischen Übersetzer eine inständige Bitte, im Namen der Freundschaft seine Philosophie noch poetischer zu übersetzen. Diese Strategie Derridas erweist sich also als eine erfolgreiche Dekonstruktion der essentialistisch und geschlossen wirkenden Herangehensweise Heideggers an das Übersetzungsproblem.
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