수혜관계 표현의 언어유형학적 연구: 이론적 배경과 언어기술의 틀을 중심으로
Eine typologische Studie zur sprachlichen Repräsentation der benefaktiven Relationen
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In der vorliegenden Arbeit werden benefaktive Situationen (bzw. Relationen) unter funktional-typologischen Gesichtspunkten untersucht. Benefaktiv (oder Benefizär) ist die semantische Rolle eines empathischen Partizipanten, der von einer Situation profitiert, insbesondere von der Aktion eines anderen Partizipanten (d.h. Actor). Eine prototypische benefaktive Situation involviert einen Partizipanten (d.h. Undergoer), der zugunsten des Benefiziärs geschaffen oder affiziert wird. Dieser nennt sich Benefaktum. Außerdem gibt es malefaktive, substitutive und auto-benefaktive Situationen, die eine semantische Verzweigung von der prototypischen benefaktiven Situation zeigen. Die erstere, die transitive benefaktive Situation, die einen Actor, Benefiziär und ein Benefaktum involviert, ist im Zentrum der funktionalen Domäne der Benefaktion, während die letztere zu deren Peripherie gehört. Es wird versucht, die funktionale Domäne der Benefaktion aufzustellen, die die genannten semantischen Relationen umfasst. Die strukturelle Manifestation der Benefaktion kann nach den Eigenschaften des Benefiziärs, dem Verhältniss zwischen Benefiziär und Benefaktum oder nach den Eigenschaften der Situation selbst variieren. Man kann acht verschiedene Kodierungsstrategien unterscheiden, nämlich benefaktive Prädikation, Verbkomplex, adpositionale Markierung, Kasusmarkierung, Attribution, Verbderivation, Inkorporation und lexkalische Fusion. In einer gegebenen Sprache kann es detaillierte Unterscheidungen geben, die z.B. mit den Graden der Grammatikalisierung und Lexikalisierung dieser Strategien zu tun haben. Es wird versucht ein funktionales Rahmenwerk zu entwickeln, welches zur linguistischen Beschreibung der funktionalen Domäne der Benefaktion beitragen kann.
Abstract
In der vorliegenden Arbeit werden benefaktive Situationen (bzw. Relationen) unter funktional-typologischen Gesichtspunkten untersucht. Benefaktiv (oder Benefizär) ist die semantische Rolle eines empathischen Partizipanten, der von einer Situation profitiert, insbesondere von der Aktion eines anderen Partizipanten (d.h. Actor). Eine prototypische benefaktive Situation involviert einen Partizipanten (d.h. Undergoer), der zugunsten des Benefiziärs geschaffen oder affiziert wird. Dieser nennt sich Benefaktum. Außerdem gibt es malefaktive, substitutive und auto-benefaktive Situationen, die eine semantische Verzweigung von der prototypischen benefaktiven Situation zeigen. Die erstere, die transitive benefaktive Situation, die einen Actor, Benefiziär und ein Benefaktum involviert, ist im Zentrum der funktionalen Domäne der Benefaktion, während die letztere zu deren Peripherie gehört. Es wird versucht, die funktionale Domäne der Benefaktion aufzustellen, die die genannten semantischen Relationen umfasst. Die strukturelle Manifestation der Benefaktion kann nach den Eigenschaften des Benefiziärs, dem Verhältniss zwischen Benefiziär und Benefaktum oder nach den Eigenschaften der Situation selbst variieren. Man kann acht verschiedene Kodierungsstrategien unterscheiden, nämlich benefaktive Prädikation, Verbkomplex, adpositionale Markierung, Kasusmarkierung, Attribution, Verbderivation, Inkorporation und lexkalische Fusion. In einer gegebenen Sprache kann es detaillierte Unterscheidungen geben, die z.B. mit den Graden der Grammatikalisierung und Lexikalisierung dieser Strategien zu tun haben. Es wird versucht ein funktionales Rahmenwerk zu entwickeln, welches zur linguistischen Beschreibung der funktionalen Domäne der Benefaktion beitragen kann.
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