카프카의 『아버지께 드리는 편지』에 나타난 이중구속
Zum Double Bind im Brief an den Vater von Franz Kafka
0
조회
0
다운로드
3
인용
0
참고문헌
키워드
초록
In dieser Arbeit wird versucht, auf das Phänomen des Double Binds im Brief an den Vater von Franz Kafka hinzuweisen, indem sie die Beziehung zwischen ihm und seinem Vater schildert. Ein Double Bind ist eine psychologische Sackgasse,die durch sich widersprechende Botschaften an eine Einzelperson -in unsem Fall an das Kind Kafka- gestellt wird. Kafka, der in die Double-Bind-Situation gerät, leidet in seinem Leben an der Angst selbst und lebt als geistig unfähiger Mensch. So ist das Leben für Kafka ein Kampf gegen die Angst. Die Loslösung von der Angst bedeutet die Rettung vor dem Vater, die Kafka in der Heirat und dem Schreiben zu finden versucht. Er spricht zunächst von der Heirat. Der einzige Weg, seinem Vater entkommen zu können, ist seiner Meinung, dass er selbst Vater wird. Obwohl er zu heiraten versucht, sieht er ein, dass der Heiratsversuch sinnlos ist, da er auch seinen Sohn in eine Double-Binder-Situation bringen würde, wenn er selbst durch die Heirat Vater werden sollte. Aus diesem Grund sagt er, dass er heiraten will und gleichzeitig aber nicht heiraten kann. Dass er auf keinen Fall heiraten kann, bedeutet, dass er sich von seinem Vater nicht befreien kann. In diesem Zusammenhang heißt das Leben für Kafka einen verzweifelhaften Versuch, seinem Vater zu entkommen, indem er ständig über seinen Vater schreibt. Schreiben von seinem Vater bedeutet Selbstreflexion und gleichzeitig Abschied von Selbigen. So betrachtet Kafka das Schreiben als seine Pflicht, bzw. das Wichtigste auf der Erde.
Abstract
In dieser Arbeit wird versucht, auf das Phänomen des Double Binds im Brief an den Vater von Franz Kafka hinzuweisen, indem sie die Beziehung zwischen ihm und seinem Vater schildert. Ein Double Bind ist eine psychologische Sackgasse,die durch sich widersprechende Botschaften an eine Einzelperson -in unsem Fall an das Kind Kafka- gestellt wird. Kafka, der in die Double-Bind-Situation gerät, leidet in seinem Leben an der Angst selbst und lebt als geistig unfähiger Mensch. So ist das Leben für Kafka ein Kampf gegen die Angst. Die Loslösung von der Angst bedeutet die Rettung vor dem Vater, die Kafka in der Heirat und dem Schreiben zu finden versucht. Er spricht zunächst von der Heirat. Der einzige Weg, seinem Vater entkommen zu können, ist seiner Meinung, dass er selbst Vater wird. Obwohl er zu heiraten versucht, sieht er ein, dass der Heiratsversuch sinnlos ist, da er auch seinen Sohn in eine Double-Binder-Situation bringen würde, wenn er selbst durch die Heirat Vater werden sollte. Aus diesem Grund sagt er, dass er heiraten will und gleichzeitig aber nicht heiraten kann. Dass er auf keinen Fall heiraten kann, bedeutet, dass er sich von seinem Vater nicht befreien kann. In diesem Zusammenhang heißt das Leben für Kafka einen verzweifelhaften Versuch, seinem Vater zu entkommen, indem er ständig über seinen Vater schreibt. Schreiben von seinem Vater bedeutet Selbstreflexion und gleichzeitig Abschied von Selbigen. So betrachtet Kafka das Schreiben als seine Pflicht, bzw. das Wichtigste auf der Erde.
참고문헌 (22)
- Bernhard, Thomas, "Korrektur" (1975)
- Jelinek, Elfriede, "Die Klavierpielerin" (1986)
- Kafka, Franz, "Brief an den Vater" (1978)
- Kafka, Franz, "Tagebücher 1910-1923" (1983)
- Kafka, Franz, "Briefe an Milena" (1983)
- Kafka, Franz, "Briefe an Felice und andere Korespondenz aus der Verlobungszeit" (1976)
- Kafka, Franz, "Briefe 1902-1924" (1989)
- 김용익, "프란츠 카프카 연구", pp.1983
- 김이섭, "카프카의 복합심리와 그 극복에 대한 철학적 소고- 『판결』과 『아버지께 드리는 편지』를 중심으로", 독일문학, 51(1), pp.622~646 (1993)
- 박은주, "카프카의 텍스트에 나타난 권력의 현상학과 <타자 읽어내기>로서의 글쓰기", pp.1998
- 조현천, "이중구속 이론으로 현대사회 읽기 - 엘프리데 옐리넥의 작품세계를 중심으로", 독일언어문학, (37), pp.123~141 (2007), 한국독일언어문학회
- 조현천, "모순은 구원이다-토마스 베른하르트의 『모자』", 헤세연구, 7, pp.159~179 (2002)
- Adorno, Theodor W., "Aufzeichnungen zu Kafka, In Prismen", pp.250~283 (1992)
- Anz, Thomas, "Franz Kafka" (2009)
- Bateson, Gregor, "마음의 생태학" (2006), 책세상
- Brod, Max, "Über Franz Kafka" (1981)
- Janouch, Gustav, "Gespräche mit Kakfa" (1961)
- Heller, Erich, "Kafka", pp.1974, Fontana
- Kudszus, Winfried, "Literatur und Schizophrenie" (1977)
- Riemann, Fritz, "Grundformen der Angst" (2006)
- Wagenbach, Klaus, "Franz Kafka" (2008)
- Wagenbach, Klaus, "Franz Kafka. Eine Biographie seiner Jugend 1883-1912" (2006)
