동독의 초기와 중기 역사 발전 단계(1946-1970)에 나타난 교회 정책
Die Kirchenpolitik in der DDR
0
조회
0
다운로드
2
인용
0
참고문헌
키워드
초록
Klaus Gysi, ehemaliger Staatssekretar fur Kirchenfragen der DDR, betonte, dasses in der europaischen Geschichte keine bedeutende progressive, humanistischerevolutionare Bewegung gab, die ohne das Christentum denkbar gewesen ware. Wegen der vollig unterschiedlichen Weltanschauung zwischen der SED und denReligionsgemeinschaften in der DDR, sah sich die SED bei der Durchfuhrung derReligionspolitik den evangelischen Kirchen gegenuber mit zahlreichen Faktorenkonfrontiert. Die Beziehungen zwischen der DDR und den Kirchen warenwechselweise gekennzeichnet durch Kooperation und Widerstand. Das galtinsbesondere in Gebieten, wo die Einwohner uberwiegend evangelisch waren. Fur die SED war es sehr wichtig, dass die Kirchen nicht der Verbreitung desGottesglaubens dienten und in das gesellschaftliche Leben der Menscheneingriffen. Die SED hielt die Kirche fur eine Ideologie des Aberglaubens. Fur siewar die Kirche ein Opium des Volkes, das den Fortschritt hemme. Dahingegen wardie SED der Meinung, dass ihre eigene atheistische Weltanschauung wissenschaftlichsei und sich gegen den Aberglauben der Kirche richte. Daher versuchte die SEDauch den kirchlichen Einfluss auf die Jugend in den Schulen zu behindern. Die SED forderte eine Loyalitatserklarung der Kirche, die die Beziehung zwischenStaat und Kirche bestimmte. Dabei verfolgte die SED eine Doppelstrategie. Einerseits demonstrierte sie Harte und Unnachgiebigkeit gegenuber der EKD undden leitendenden Personlichkeiten der Kirche, wie zum Beispiel nach demAbschluss des Militarseelsorgevertrages in 1957. Andererseits lockte sie mitErleichterungen fur Christen. Diese Kirchenpolitik hatte verschiedene Tendenzenin den geschichtlichen Entwicklungsetappen der DDR, die aber bis zurWiedervereinigung nicht erfolgreich waren. Es gab mehrere Grunde, warum dieKirchenpolitik der SED scheiterte. Erstens, die SED brauchte die Kirche in derDDR, um Druck auf die Politik im Westen ausuben zu konnen. Zweitens, die SEDsah eine finanzielle Unterstutzung der DDR-Kirchen von den westlichenReligionsgemeinschaften als vorteilhaft an.
Abstract
Klaus Gysi, ehemaliger Staatssekretar fur Kirchenfragen der DDR, betonte, dasses in der europaischen Geschichte keine bedeutende progressive, humanistischerevolutionare Bewegung gab, die ohne das Christentum denkbar gewesen ware. Wegen der vollig unterschiedlichen Weltanschauung zwischen der SED und denReligionsgemeinschaften in der DDR, sah sich die SED bei der Durchfuhrung derReligionspolitik den evangelischen Kirchen gegenuber mit zahlreichen Faktorenkonfrontiert. Die Beziehungen zwischen der DDR und den Kirchen warenwechselweise gekennzeichnet durch Kooperation und Widerstand. Das galtinsbesondere in Gebieten, wo die Einwohner uberwiegend evangelisch waren. Fur die SED war es sehr wichtig, dass die Kirchen nicht der Verbreitung desGottesglaubens dienten und in das gesellschaftliche Leben der Menscheneingriffen. Die SED hielt die Kirche fur eine Ideologie des Aberglaubens. Fur siewar die Kirche ein Opium des Volkes, das den Fortschritt hemme. Dahingegen wardie SED der Meinung, dass ihre eigene atheistische Weltanschauung wissenschaftlichsei und sich gegen den Aberglauben der Kirche richte. Daher versuchte die SEDauch den kirchlichen Einfluss auf die Jugend in den Schulen zu behindern. Die SED forderte eine Loyalitatserklarung der Kirche, die die Beziehung zwischenStaat und Kirche bestimmte. Dabei verfolgte die SED eine Doppelstrategie. Einerseits demonstrierte sie Harte und Unnachgiebigkeit gegenuber der EKD undden leitendenden Personlichkeiten der Kirche, wie zum Beispiel nach demAbschluss des Militarseelsorgevertrages in 1957. Andererseits lockte sie mitErleichterungen fur Christen. Diese Kirchenpolitik hatte verschiedene Tendenzenin den geschichtlichen Entwicklungsetappen der DDR, die aber bis zurWiedervereinigung nicht erfolgreich waren. Es gab mehrere Grunde, warum dieKirchenpolitik der SED scheiterte. Erstens, die SED brauchte die Kirche in derDDR, um Druck auf die Politik im Westen ausuben zu konnen. Zweitens, die SEDsah eine finanzielle Unterstutzung der DDR-Kirchen von den westlichenReligionsgemeinschaften als vorteilhaft an.
참고문헌 (21)
- Bundesministerium für innedeutsche Beziehungen, "DDR Handbuch", pp.692~729 (1985), Wissenschaft und Politik Verl
- Dähn, Horst, "Staat und Kirchen in der DDR" (2003), Peter Lang
- Deutsches Institut für Zeitgeschichte, "Handbuch der DDR-Republik", pp.247~261 (1963), Staatsverl
- Fricke, Karl Wilhelm, "Opposition und Widerstand in der DDR", pp.71~192 (1984), Wissenschaft und Politik Verl
- Grabner, Wolf-Jürgen, "Kirchen und alternative Gruppen im Umbruch der DDR", pp.51~70 (1990), Wichern Verl
- Hall, Bruce W., "Stadt, Probleme und Erfahrungen eines amerikanischen Historikers bei der Erforschung der Geschichte der "Religionsgemeinschaften" in der DDR", 187~195
- Hartweg, Frédéric, "SED und Kirche" (1995), Neukirchner Verl
- Jacobs, Dietmar, "Untersuchungen zum DDR-Berufskabarett der Ära Honecker", pp.194~ (1996), Peter Lang Verl
- Kaiser, Gert, "Christen, Staat und Gesellschaft in der DDR", pp.23~79 (1996), Campus Verl
- Koch, Dietrich, "Das Verhör, Bd. 1", pp.24~32 (2000), Christoph Hille Verl
- Krenz, "Egon: Walter Ulbricht", pp.564~566 (2013), Das neue Berlin Verl
- 90), "Evangelische Kirche im geteilten Deutschland (1945-1989", pp.2001, Lepp, Claudia
- Meinecke, Werner, "Die Kirche in der volksdemokratischen Ordnung der DDR", pp.13~114 (1962), Union Verl
- Neubert, Ehrhart, "Geschichte der Opposition in der DDR 1949~1989", pp.70~78 (1997), Ch. Links Verl
- Neubert, Ehrhart, "Eine protestantische Revolution", pp.51~229 (1990), Kontext Verl
- Pollack, Detlef, "Die politische und soziale Rolle der evangelischen Kirchen in der DDR aus sozialwissenschaftlicher Sicht, In Staat und Kirchen in der DDR", pp.69~96 (2003), Peter Lang Verl
- Rüddenklau, Wolfgang, "Störenfried", pp.25~36 (1992), Basis Druck Verl
- Schäfer, Bernd, "Staat und katholische Kirche in der DDR", pp.33~166 (1998), Böhlau Verl
- Staritz, Dietrich, "Was war, Historische Studien zu Geschichte und Politik der DDR", pp.145~147 (1994), Metropol Verl
- Suckut, Siegfried, "Staatspartei und Staatssicherheit", pp.199~ (1997), Links Verl
- Ulrich, David, "Das MfS, Rowohlt", pp.153~155 (1993), Taschenbuch Verl
