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어느 샐러리맨의 이야기 - 한스 팔라다의 소설 <힘없는 자, 이제 어쩔 것인가?>

Geschichte eines Angestellten - Hans Falladas Roman Kleiner Mann - was nun?

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주제분류독일어와문학

초록

Hans Falladas Bestseller-Roman Kleiner Mann, was nun?(1932) ist als Zeitroman ein wirkmächtiges historisches Zeugnis, das dem Leser ein unmittelbar realistisches Gefühl des Zeitgenössischen vermittelt. Sein Autor gehört zu einem der wenigen Schriftsteller, die zuerst die Krise und dann die bittere Endzeit der Weimarer Republik authentisch und scharfsichtig darzustellen wussten. In dieser Zeit politischer und wirtschaftlicher Unwägbarkeiten mit heftigsten gesellschaftlichen Klassenauseinandersetzungen schrieb Fallada seinen zweiten großen Roman. Die aus der Sicht der Betroffenen erfolgte einfühlsame und eindringliche Darstellung 어느 샐러리맨의 이야기 295 der Welt der “kleinen Leute” ist dem Mitgefühl des Autors mit den handelnden Hauptfiguren, den Erniedrigten und Beleidigten, zu verdanken. Aus langjähriger persönlicher Erfahrung kannte Fallada den geringen gesellschaftlichen Stellenwert und die ökonomische Misere der Angestellten, der “kleinen Leute”, nur zu genau. Die persönlichen Erfahrungen des eigenen Lebensweges, Arbeitslosigkeit und Existenzangst, die zum damaligen kollektiven Massenschicksal der Angestellten geworden waren, werden im Roman verarbeitet und geben ihm seinen Charakter. Im Roman sind die eine Geschichte des sozialen Abstiegs der Hauptperson in die Arbeitslosigkeit und in die Zerstörung ihrer perspektivlos gewordenen kleinbürgerlichen Existenz und die andere Geschichte ihres persönlichen, familiären Glückes miteinander verflochten. Beide Geschichten als die dunkle öffentliche und die Hoffnung aufschimmernde private Sphäre des Geschehens machen die gegenläufigen Handlungsstränge des Romans aus. Sie beleuchten die Stellung seiner zentralen Figur Pinneberg im gesellschaftlichen Gefüge, d. h. seine Mittelstandszugehörigkeit in objektiver Hinsicht sowie seinen Angestellten-Status in subjektiver Hinsicht einerseits und seine Einbindung in Ehe und Familie als die entscheidende Dimension des Selbstverständnisses Pinnebergs andererseits.

Abstract

Hans Falladas Bestseller-Roman Kleiner Mann, was nun?(1932) ist als Zeitroman ein wirkmächtiges historisches Zeugnis, das dem Leser ein unmittelbar realistisches Gefühl des Zeitgenössischen vermittelt. Sein Autor gehört zu einem der wenigen Schriftsteller, die zuerst die Krise und dann die bittere Endzeit der Weimarer Republik authentisch und scharfsichtig darzustellen wussten. In dieser Zeit politischer und wirtschaftlicher Unwägbarkeiten mit heftigsten gesellschaftlichen Klassenauseinandersetzungen schrieb Fallada seinen zweiten großen Roman. Die aus der Sicht der Betroffenen erfolgte einfühlsame und eindringliche Darstellung 어느 샐러리맨의 이야기 295 der Welt der “kleinen Leute” ist dem Mitgefühl des Autors mit den handelnden Hauptfiguren, den Erniedrigten und Beleidigten, zu verdanken. Aus langjähriger persönlicher Erfahrung kannte Fallada den geringen gesellschaftlichen Stellenwert und die ökonomische Misere der Angestellten, der “kleinen Leute”, nur zu genau. Die persönlichen Erfahrungen des eigenen Lebensweges, Arbeitslosigkeit und Existenzangst, die zum damaligen kollektiven Massenschicksal der Angestellten geworden waren, werden im Roman verarbeitet und geben ihm seinen Charakter. Im Roman sind die eine Geschichte des sozialen Abstiegs der Hauptperson in die Arbeitslosigkeit und in die Zerstörung ihrer perspektivlos gewordenen kleinbürgerlichen Existenz und die andere Geschichte ihres persönlichen, familiären Glückes miteinander verflochten. Beide Geschichten als die dunkle öffentliche und die Hoffnung aufschimmernde private Sphäre des Geschehens machen die gegenläufigen Handlungsstränge des Romans aus. Sie beleuchten die Stellung seiner zentralen Figur Pinneberg im gesellschaftlichen Gefüge, d. h. seine Mittelstandszugehörigkeit in objektiver Hinsicht sowie seinen Angestellten-Status in subjektiver Hinsicht einerseits und seine Einbindung in Ehe und Familie als die entscheidende Dimension des Selbstverständnisses Pinnebergs andererseits.

참고문헌 (15)

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