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세계문학의 공간과 18세기 독일문학의 지형도 - 파스칼 카사노바의 세계문학론에 근거하여

Der Raum der Weltliteratur und die Topographie der deutschen Literatur im späten 18. Jahrhundert

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주제분류독일어와문학

초록

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um einen Versuch, die moderne Theorie der Weltliteratur vor allem von der französischen Literaturwissenschaftlerin Pascale Casanova als Deutungsmodell für die Entwicklung der deutschen Literatur seit der Mitte des 18. Jahrhunderts zu gewinnen. Dafür wurde der neuen Auffassung von Weltliteratur als „Raum„ oder „Ort„ eine heuristische Funktion zugeschrieben: Die Weltliteratur ist demnach ein spannungsvoller Raum, der aus Zentrum und Peripherie besteht und in dem eben wegen der strukturellen Ungleichheit der internationale Wettbewerb um den „Greenwich Meridian der Literatur„ stattfindet. Casanova untersucht diesen dynamischen Raum der Weltliteratur historisch und transnational, quer und durch. Zwei Ansätze ihrer Arbeit - die Weltliteratur als konfliktreiches Spannungsfeld und drei Formen der Revolten - werden für die vorliegende Untersuchung aufgenommen. Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht eine kleine topographische Beschreibung der deutschen Literatur, die durch die Meilensteine von Gottsched, Herder und den Frühromantikern markiert wird. Sie zeichnet sich durch Gottscheds strategische Anpassung an die damals dominierende Gallicomanie, Herders Revolution der Volkslieder und die ästhetische Revolution der Frühromantik ab. Sie überspringt allerdings die Grenzen des Binnenraums der deutschen Literaturgeschichte und ordnet sich in den internationalen Raum der europäischen Weltliteratur ein. Unter diesem Aspekt betrachtet werden die literarischen Bewegungen jeweils als eine Revolte verstanden, durch die sie ihre peripheriale Position im Raum der Weltliteratur zu überwinden versuchen. Dem Grad nach werden sie jeweils als Anpassung, Revolte und Revolution begriffen. So entsteht ein neues literaturgeschichtliches Bild, das die literarischen Bewegungen zusammenhängend darstellen möchte, also als Versuche, die kulturelle Hegemonie im weltliterarischen Raum zu ergreifen, verstanden werden kann.

Abstract

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um einen Versuch, die moderne Theorie der Weltliteratur vor allem von der französischen Literaturwissenschaftlerin Pascale Casanova als Deutungsmodell für die Entwicklung der deutschen Literatur seit der Mitte des 18. Jahrhunderts zu gewinnen. Dafür wurde der neuen Auffassung von Weltliteratur als „Raum„ oder „Ort„ eine heuristische Funktion zugeschrieben: Die Weltliteratur ist demnach ein spannungsvoller Raum, der aus Zentrum und Peripherie besteht und in dem eben wegen der strukturellen Ungleichheit der internationale Wettbewerb um den „Greenwich Meridian der Literatur„ stattfindet. Casanova untersucht diesen dynamischen Raum der Weltliteratur historisch und transnational, quer und durch. Zwei Ansätze ihrer Arbeit - die Weltliteratur als konfliktreiches Spannungsfeld und drei Formen der Revolten - werden für die vorliegende Untersuchung aufgenommen. Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht eine kleine topographische Beschreibung der deutschen Literatur, die durch die Meilensteine von Gottsched, Herder und den Frühromantikern markiert wird. Sie zeichnet sich durch Gottscheds strategische Anpassung an die damals dominierende Gallicomanie, Herders Revolution der Volkslieder und die ästhetische Revolution der Frühromantik ab. Sie überspringt allerdings die Grenzen des Binnenraums der deutschen Literaturgeschichte und ordnet sich in den internationalen Raum der europäischen Weltliteratur ein. Unter diesem Aspekt betrachtet werden die literarischen Bewegungen jeweils als eine Revolte verstanden, durch die sie ihre peripheriale Position im Raum der Weltliteratur zu überwinden versuchen. Dem Grad nach werden sie jeweils als Anpassung, Revolte und Revolution begriffen. So entsteht ein neues literaturgeschichtliches Bild, das die literarischen Bewegungen zusammenhängend darstellen möchte, also als Versuche, die kulturelle Hegemonie im weltliterarischen Raum zu ergreifen, verstanden werden kann.

참고문헌 (13)

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