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동독의 기억문화 - ‘가족서사’로서 모니카 마론의 [파벨의 편지]

Monika Marons Pawels Briefe als eine Familienerzählung der DDR

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주제분류독일어와문학

초록

이 논문은 모니카 마론의 <파벨의 편지>를 동독의 가족서사로서 분석한다. 『파벨의 편지』에서 작가는 가족의 기억 속에 잊혀진 가족사를 찾기 위해 망각의 원인을 찾는다. 홀로코스트로 희생당한 외조부 파벨의 편지에 대한 개인적 차원의 망각은 공적 차원의 망각과 연결된다. 마론은 동독의 건국세대에 해당하는 어머니의 망각을 통해 반파시즘 신화를 내세우며 홀로코스트의 기억을 억압한 동독의 기억문화를 비판한다. 그리고 글쓰기를 통해 파벨의 삶을 복원함으로써 홀로코스트 기억을 가족의 기억 속으로, 이를 통해 공적 기억 속으로 가져다 놓는다. 이를 통해 동독에 대한 과거극복은 동독에서의 나치 과거에 대한 극복을 통해 비로소 완성될 수 있음이 드러난다. 이처럼 동독의 기억문화와의 대결을 시도한다는 점에서 『파벨의 편지』는 독일의 기억문학 논의에서 독보적인 위치를 차지한다. 이때본 논문은 문자텍스트뿐만 아니라 사진의 역할과 의미에 대해서도 함께 분석한다.

Abstract

Der vorliegende Aufsatz untersucht Monika Marons Pawels Briefe als eineFamilienerzählung der DDR. Marons Großvater Pawel wurde im Holocaustgetötet. Trotzdem erinnerte sich ihre Mutter Hella nicht an die Briefe, die Pawel imGhetto an seine Kinder geschrieben hatte. Maron sucht die Ursache desVergessens, um die vergessene Familiengeschichte zu finden und stellt fest, dassdas individuelle bzw. familiäre Vergessen mit dem offiziellen Vergessen in derDDR verbunden ist. Die Aufbau-Generation der DDR, zu der Marons Muttergehörte, bezeichnete sich als Opfer des Faschismus und rechtfertigte dadurch die inder DDR entstandene Diktatur. Durch einen solchen antifaschistischen Gründungsmythos wurden die Erinnerungen an den Holocaust bis zum Ende derDDR verdrängt. Durch das Schreiben ihrer Familiengeschichte holt Maron sie inden öffentlichen Erinnerungsdiskurs und kritisiert die Erinnerungskultur der DDR. Daran kann man erkennen, dass die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit erstdurch die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit erfolgreich vollzogen werden kann. In diesem Zusammenhang hat dieser Text eine einzigartige Position im Diskurs derdeutschen Erinnerungsliteratur. Die Untersuchung analysiert nicht nur denSchrifttext, sondern auch die Rolle der Fotographien und ihre Bedeutung im Text.

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