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Der Causee in analytischen Kausativkonstruktionen im Deutschen und Koreanischen

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주제분류기타인문학

초록

Das ,Kausativ‘ ist eine grammatische Kategorie, die sowohl morphologisch als auch syntaktisch ausgedrückt werden kann. Die Konstruktionen, die das Kausativ syntaktisch ausdrücken, nennt man analytische Kausativkonstruktionen. Im Deutschen wird die Kombination von lassen und einem Infinitiv, nämlich die lassen-Konstruktion, als solche betrachtet. Im Koreanischen entspricht ihr die Kombination von hata ‘tun’ und einem durch ein Suffix (-key) adverbialisierten Basisverb, nämlich die -key hata-Konstruktion. Semantisch gesehen sind in der kausativen Situation zwei Partizipanten notwendig: der Causer und der Causee. Da der Causee gleichzeitig vom Kausativverb und auch vom Basisverb abhängig ist, könnte er nicht eindeutig bezeichnet werden. In disesem Aufsatz wird deshalb versucht, das Realisierungsprinzip des Causee herauszufinden. Bezüglich der lassen-Konstruktion im Deutschen lässt sich Folgendes feststellen: Der Causee steht in der Regel im Akkusativ. Das hat mit der syntaktischen Eigenschaft von lassen als AcI-Verb zu tun. Zur Realisierung des Causee im Deutschen spielen also Begriffe wie Kontrolle, Kausationstyp u. a. keine entscheidende Rolle. Zur Realisierung des Causee in der -key hata-Konstruktion spielt jedoch das semantische Merkmal ,Kontrolle‘ eine wichtige Rolle: In den Fällen, in denen der Causee keine Kontrolle hat, ist der Causee im Dativ nicht möglich. In den Fällen, in denen aber der Causee Kontrolle hat, kann der Causee sowohl im Akkusativ als auch im Dativ stehen. Bei intransitiven Basisverben wird allerdings der Akkusativ bevorzugt, während bei transitiven Basisverben der Dativ bevorzugt wird. Die Kasus-Hierarchie spielt hier also eine Rolle. Das semantische Merkmal ,Kontrolle‘ hat jedoch den Vorrang vor der Kasus-Hierarchie.

Abstract

Das ,Kausativ‘ ist eine grammatische Kategorie, die sowohl morphologisch als auch syntaktisch ausgedrückt werden kann. Die Konstruktionen, die das Kausativ syntaktisch ausdrücken, nennt man analytische Kausativkonstruktionen. Im Deutschen wird die Kombination von lassen und einem Infinitiv, nämlich die lassen-Konstruktion, als solche betrachtet. Im Koreanischen entspricht ihr die Kombination von hata ‘tun’ und einem durch ein Suffix (-key) adverbialisierten Basisverb, nämlich die -key hata-Konstruktion. Semantisch gesehen sind in der kausativen Situation zwei Partizipanten notwendig: der Causer und der Causee. Da der Causee gleichzeitig vom Kausativverb und auch vom Basisverb abhängig ist, könnte er nicht eindeutig bezeichnet werden. In disesem Aufsatz wird deshalb versucht, das Realisierungsprinzip des Causee herauszufinden. Bezüglich der lassen-Konstruktion im Deutschen lässt sich Folgendes feststellen: Der Causee steht in der Regel im Akkusativ. Das hat mit der syntaktischen Eigenschaft von lassen als AcI-Verb zu tun. Zur Realisierung des Causee im Deutschen spielen also Begriffe wie Kontrolle, Kausationstyp u. a. keine entscheidende Rolle. Zur Realisierung des Causee in der -key hata-Konstruktion spielt jedoch das semantische Merkmal ,Kontrolle‘ eine wichtige Rolle: In den Fällen, in denen der Causee keine Kontrolle hat, ist der Causee im Dativ nicht möglich. In den Fällen, in denen aber der Causee Kontrolle hat, kann der Causee sowohl im Akkusativ als auch im Dativ stehen. Bei intransitiven Basisverben wird allerdings der Akkusativ bevorzugt, während bei transitiven Basisverben der Dativ bevorzugt wird. Die Kasus-Hierarchie spielt hier also eine Rolle. Das semantische Merkmal ,Kontrolle‘ hat jedoch den Vorrang vor der Kasus-Hierarchie.

참고문헌 (10)

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  3. Grimm, J., "Deutsches Wörterbuch" (1885), Verlag von Hirzel
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