귄터 그라스의 『양파껍질을 벗기며』를 둘러싼 논쟁들
Die Debatte um Günter Grass’ <<Beim Häuten der Zwiebel>>
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초록
Die Autographie von Günter Grass <<Beim Häuten der Zwiebel>> hat schon vor dem Erscheinen einen grossen sozialen Wirbel verursacht. Vor allem ging es um die Waffen-SS-Mitgliedschaft von Günter Grass. Hinter den heissen Auseinandersetzungen stecken aber meiner Meinung nach einige Missverständnisse. In der vorliegenden Arbeit will ich ausführlicher auf solche Probleme besonders im Hinblick auf die Sensationssucht der Medien eingehen. Der Wirbel kann als ein Medienskandal angesehen werden oder als ein Phänomen von Masse interpretiert werden. Zum Beispiel suggerierte die <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> mit dem negativen Titel 'Das Geständnis' den vorbestimmten Schluss, dass Grass freiwillig bei der Waffen-SS tätig war. Und das hat auf die nachfolgenden Auseinandersetzungen grossen Einfluss ausgeübt. Aber Grass betonte, er habe aber der <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> gegenüber nichts gestanden, Zudem sei die <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> keine Institution, die von einem Menschen Geständnisse verlangen könne. Der Historiker Hans Mommsen sagt, es sei absurd, Grass vorzuwerfen, dass er nicht früher schon ein Geständnis abgelegt habe. Anfangs verstand sich die Waffen-SS als eine auf Freiwilligkeit und strenge Vorwahl beruhende Eliteeinheit. Doch als der junge Günter Grass gegen Kriegsende zur Division kam, konnte die anfängliche Profilierung wegen der drohenden militärischen Niederlage nicht mehr durchgehalten werden. Und der temporale Rahmen des Werkes reicht über die Zeit zwischen Kriegsbeginn 1939 und dem Erscheinen seines Werkes ‘Die Blechtrommel' im Jahre 1959. Aber das strittige Detail entstammt aus den letzten Monaten des Krieges. So war das biografische Detail aus dem Interview zu radikal isoliert und auf Moralfragen eingeschränkt worden. Folglich ist das Gesamtbild des Werkes verfälscht worden. Noch ein Problem. Man kann den Text zum einen als hitorisches Zeugnis und zum anderen als literarisches Kunstwerk lesen. Aber fast alle Kritiker haben das ausser acht gelassen und haben sich nur auf ersteres konzentriert. Ich meine, Grass ist in seinem neuen Buch nicht nur an dem historischen Kontext der Nazizeit interessiert, sondern an der Tradition seiner literarischen Darstellungweise. Es lässt sich feststellen, dass das erzählende Ich nicht daran interessiert ist, historische Ereignisse sachlich zu beschreiben. Im Vordergrund steht vielmehr die literarische Umsetzung autographischen Schreibens in Fiktion. In diesem Buch also gehen Wirklichkeit und Fiktion nahtlos ineinander über. Das muss unbedingt berücksichtigt werden.
Abstract
Die Autographie von Günter Grass <<Beim Häuten der Zwiebel>> hat schon vor dem Erscheinen einen grossen sozialen Wirbel verursacht. Vor allem ging es um die Waffen-SS-Mitgliedschaft von Günter Grass. Hinter den heissen Auseinandersetzungen stecken aber meiner Meinung nach einige Missverständnisse. In der vorliegenden Arbeit will ich ausführlicher auf solche Probleme besonders im Hinblick auf die Sensationssucht der Medien eingehen. Der Wirbel kann als ein Medienskandal angesehen werden oder als ein Phänomen von Masse interpretiert werden. Zum Beispiel suggerierte die <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> mit dem negativen Titel 'Das Geständnis' den vorbestimmten Schluss, dass Grass freiwillig bei der Waffen-SS tätig war. Und das hat auf die nachfolgenden Auseinandersetzungen grossen Einfluss ausgeübt. Aber Grass betonte, er habe aber der <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> gegenüber nichts gestanden, Zudem sei die <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> keine Institution, die von einem Menschen Geständnisse verlangen könne. Der Historiker Hans Mommsen sagt, es sei absurd, Grass vorzuwerfen, dass er nicht früher schon ein Geständnis abgelegt habe. Anfangs verstand sich die Waffen-SS als eine auf Freiwilligkeit und strenge Vorwahl beruhende Eliteeinheit. Doch als der junge Günter Grass gegen Kriegsende zur Division kam, konnte die anfängliche Profilierung wegen der drohenden militärischen Niederlage nicht mehr durchgehalten werden. Und der temporale Rahmen des Werkes reicht über die Zeit zwischen Kriegsbeginn 1939 und dem Erscheinen seines Werkes ‘Die Blechtrommel' im Jahre 1959. Aber das strittige Detail entstammt aus den letzten Monaten des Krieges. So war das biografische Detail aus dem Interview zu radikal isoliert und auf Moralfragen eingeschränkt worden. Folglich ist das Gesamtbild des Werkes verfälscht worden. Noch ein Problem. Man kann den Text zum einen als hitorisches Zeugnis und zum anderen als literarisches Kunstwerk lesen. Aber fast alle Kritiker haben das ausser acht gelassen und haben sich nur auf ersteres konzentriert. Ich meine, Grass ist in seinem neuen Buch nicht nur an dem historischen Kontext der Nazizeit interessiert, sondern an der Tradition seiner literarischen Darstellungweise. Es lässt sich feststellen, dass das erzählende Ich nicht daran interessiert ist, historische Ereignisse sachlich zu beschreiben. Im Vordergrund steht vielmehr die literarische Umsetzung autographischen Schreibens in Fiktion. In diesem Buch also gehen Wirklichkeit und Fiktion nahtlos ineinander über. Das muss unbedingt berücksichtigt werden.
참고문헌 (11)
- Grass, Günter, "Beim Häuten der Zwiebel", ~ (2006)
- Ein Buch, "ein Bekenntnis: die Debatte um Günter Grass‘ “Beim Häuten der Zwiebel", ~ (2007)
- Goethe, Johann Wolfgang von, "Werke(In 14Bänden) Bd. 12. Hamburger Ausgabe", ~ (1982)
- Grass, Günter, "Als Schriftsteller immer auch Zeitgenosse. In: Günter Grass. Werkausgabe in zehn Bänden. Band 9. Essays Reden Briefe Kommentare", 921~931 (1987)
- Grass, Günter, "Ich erinnere mich....... In: Die Zukunft der Erinnerung", 27~34 (2001)
- Kokot, Sylvia, "Erinnerung und Perspektive in variation in Günter Grass' Beim Häüten der Zwiebel. In: Mauerschau. Konstruktion", Dekonstruktion, 2009, pp.92~103
- Schirrmacher, Frank u, ""Warum ich nach sechzig Jahren mein Schweigen breche". Gespräch. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung", ~ (2006)
- Wagner-Egelhaaf, Martina, "Autographie", ~ (2005)
- 귄터 그라스, "나의 세기 I" (1999), 민음사
- 귄터 그라스, "양철북" (1999), 민음사
- 귄터 그라스, "게걸음으로 가다" (2002), 민음사
