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키에르케고르에 있어서 아이러니 개념

Ueber den Begriff der Ironie bei Kierkegaard

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주제분류독일어와문학

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Abstract

Die Ironie bildet eine typische Form des entwickelten und reflektierten Geistes. Sie wird auf dem Höhepunkt der neuzeitlichen Reflexionsphilosophie im radikaler Weise zum geistigen Prinzip erklärt. Der vieldeutiger Name der Ironie verbirgt nicht nur ein literarisches, literaturtheoretisches oder ästhetisches Konzept, sondern eine eigenständige Philosophie der Ironie. In der frühromantischen Ästhetik entwickelt sich jene Traditionslinie der philosophischen und rhetorischen Ironie, die später in die moderne Theorie der romantischen Ironie übergeht. Die romanti- sche Ironie wird von den Philosophen in mannigfältiger Weise rezipiert. Während die Romantiker ihre Grenze durch Beimischung verschiedener Gedanken verwischen, setzt sich Kierkegaard mit ihr in ernstzuneh- mender Form auseinander, die zur kritischen Ablehnung führt. Kierkegaard geht vom romantischen Ich als existentieller Gegenpol zum transzendentalen Ich des Idealismus aus. Seine philosophische Fragestellung stammt also aus der Situation dieses Ich: diese Situation ist geprägt durch Ironie. Kierkegaards “Über den Begriff der Ironie mit ständiger Rücksicht auf Sokrates” treibt die romantische Ironie mit Hegel aus. Bei Kierkegaard enthüllt sich die Ironie als Standpunkt der Immanenz, der auf den Nihilismus zusteuert. Das romantische Ich funktioniert sich bei ihm zum Dasein um. Die existentiell beherrschte Ironie bei Kierkegaard ist mit dem ganzen Schicksal des Daseins auf engste verbunden. Sie läßt sich als Form und Bestimmung des Daseins begreifen.

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