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나은 이해 또는 다른 이해? -하나의 해석학을 위하여-

Besser— oder Andersverstehen? Zu der einen Hermeneutik

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주제분류철학

초록

오늘날 철학의 전통 내부에서 두 개의 해석학, 즉 일면 슐라이어마허와 딜타이로 대표되는 전통적 해석학과 타면 하이데거와 가다머로 대표되는 철학적 해석학의 대립을 논하는 것은 매우 자연스러운 일이다. 사람들은 전자의 해석학이 이해의 객관성을 추구하며 따라서 타당한 이해를 위한 규준 마련에 매진하고, 후자의 해석학은 이해의 역사성을 승인하며 따라서 이해라는 현상의 존재론적 기술에 주력한다고 주장한다. 실제로 철학적 해석학은 전통적 해석학이 객관성의 신화에 매몰되었다고 비판하고, 전통적 해석학은 철학적 해석학이 이해의 기준을 부식시키고 해석학적 허무주의에 빠진다고 경고한다. 그리고 이른바 나은 이해와 다른 이해가 이 두 해석학적 전통을 대표하는 상징적인 얼굴로 간주되어 왔다. 왜냐하면 나은 이해가 우선은 저자를 꼭 같이 잘 이해하기이고 그런 한에서 이해의 완전한 객관성을 전제하며, 다른 이해는 해석의 무한 자유와 폭력을 허용하며 따라서 주관적, 자의적 해석의 결과로 여겨지기 때문이다. 본고는 이상의 통념이 두 해석학에 대한 오해에서 기인한 것임을 증시하고자 한다. 왜냐하면 전통적 해석학도 인간의 역사성과 이에 따른 이해의 한계를 인정하며 따라서 실증적 사실 인식으로서의 객관적 이해의 가능성을 주장하지는 않기 때문이다. 반면에 철학적 해석학 역시 인간의 역사성에 부합하는 이해의 기준을 추구하고 있고 그런 한에서 결코 해석학적 허무주의는 아니다. 마찬가지로 나은 이해와 다른 이해의 대립도 하나의 가상이다. 왜냐하면 실제로 나은 이해는 다름을 통해서만 나음을 얻을 수 있고, 다른 이해 역사 그저 다르기만 한 이해는 아니고 역시 하나의 나음을 추구하기 때문이다. 이상의 논의를 통해 본고는 나은 이해와 다른 이해가 결코 다른 것이 아님을, 그리고 전통적 해석학과 철학적 해석학이 다른 두 해석학이 아님을 논증하고자 한다. 최종 결론은 다음과 같다. 나은 이해는 다른 이해로서만 가능하고, 다른 이해는 나은 이해여야만 한다. 그리고 서로 대립한다는 전통적 해석학과 철학적 해석학은 철학으로서의 해석학의 하나의 발전 과정의 두 단계로 간주되어야 한다.

Abstract

Es ist heutzutage eine allgemein anerkannte Idee, innerhalb der Philosophie zwei hermeneutische Traditionen voneinander zu unterscheiden. Man pflegt zu sagen, die von Schleiermacher und Dilthey vertretene, traditionelle Hermeneutik und die von Heidegger und Gadamer vertretene, philosophische Hermeneutik einander entgegengesetzt seien. Man glaubt, die erstere ist durch die Suche nach der Objektivität des Verstehens und daher durch die Bemühung um die hermeneutischen Kanonen für das richtige Verstehen zu charakterisieren und die letztere durch die Anerkennung der Geschichtlichkeit des Verstehens und daher durch die ontologische Beschäftigung mit dem Phänomen des Verstehens selbst. Dementsprechend ist die philosophische Hermeneutik gegenüber der traditionellen besonders darin kritisch, dass diese an der naiven Illusion der Objektivität festhält, und macht auch diese ihrerseits gegenüber jener Vorwurf des Verlustes vom Verstehenskriterium und damit eines hermeneutischen Nihilismus. Hierzu ist noch zu erwähnen, dass das sog. Besserverstehen für das symbolische Gesicht der traditionellen Hermeneutik und das Andersverstehen ebenso für das von der traditionellen gehalten wird. Denn man glaubt, dass das Besserverstehen zuerst ein Genau—so—gutes—Verstehen ist und insofern eine vollständige Objektivität des Verstehens voraussetzt und das Andersverstehen eine uneingeschränkte Freiheit und sogar Gewaltsamkeit erlaubt und insofern eine Folge von der subjektiven, willkürlichen Interpretation sei. Die vorliegende Arbeit versteht sich als Gegenargument gegenüber dieser gemeinen Auffassung. Aufzuzeigen ist einerseits, dass die traditionelle Hermeneutik auch die grundsätzliche Geschichtlichkeit des Menschen und die daraus resultierende Grenze des Verstehens anerkennt und daher nie ans objektive Verstehens als ein positives Wissen glaubt, und andererseits, dass der philosophischen auch ein der menschlichen Geschichtlichkeit entsprechendes Verstehenskriterium zur Verfügung steht und sie insofern nie in den hermeneutischen Nihilismus zurückfällt. Ebenso ist der Gegensatz von Besser— und Andersverstehen nur ein Schein, denn ein besseres verstehen kann nur dank einer Andersheit zustande kommen und kein Andersverstehen ist ein lediglich anderes, sondern sucht immer, ein besseres zu werden. Aus all dem ergibt sich, dass das Besser— und Andersverstehen in der Tat ein und dasselbe sind und somit die traditionelle und die philosophische Hermeneutik ebenfalls ein und dieselbe. Zum Abschluss wird sich meine These bestätigen, die lautet: Das Besserverstehen ist nur als ein Andersverstehen möglich, das seinerseits wiederum ein Besserverstehen zu sein hat; die traditionelle und die hermeneutische Hermeneutik, zwischen denen ein scheinbarer Gegensatz bestünde, sind daher nur für zwei Stadien des Entwicklungsgangs der einen Hermeneutik zu halten.

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