크리스타 볼프 Christa Wolf의 "분단된 하늘 Der geteilte Himmel"에 나타난 동독사회 비판의 양상
Kritische Aspekte der DDR Gesellschaft in『Der geteilte Himmel』von Christa Wolf
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Die vorliegende Arbeit versucht zu zeigen, dass Christa Wolf trotz der Zensur und Kontrolle der SED es in『Der geteilte Himmel』 schafft, durch die realistische, literarisch gelungene Gestaltung der Haupt- und Nebenfiguren, schematisches Bitterfelder Programm zu überwinden, scharfe Kritik an der DDR Gesellschaft auszuüben und gleichzeitig hohen ästhetischen Rang zu erreichen. Rita Seidel, die Hauptfigur der Erzählung, ist zwar eine zur positiven Figur neigende Gestalt - wie der “sozialistische Realismus” es fordert - macht jedoch die Phasen durch, wo sie sich unsicher fühlt, Kritik an der Gesellschaft ausübt, von Freunden enttäuscht wird und schließlich aus Verzweiflung Selbstmordversuch begeht. Auch als sie im Krankenhaus zum Bewusstsein kommt und es so aussieht, als ob sie in der DDR bleiben wird, heißt das aber nicht, dass sie die DDR akzeptiert, denn der Epilog deutet auf ein resigniertes Akzeptieren hin. Dagegen ist Ritas Freund Manfred Herrfurth Pessimist, aber nicht ohne Grund. Er sah sein Vater opportunistisch handeln, von seinem einst vertrauten Freund verraten. Als letztendlich seine Erfindungsmaschine Spinn-Jenny auf ungerechte Weise abgelehnt wird, flüchtet er in die BRD, nicht weil er sie als Utopie betrachtet, sondern weil er dort seiner Fähigkeit gemäß Geld verdienen kann. Wolf versucht durch Manfred, der sich in derselben Generation befindet wie sie, ihre Kritik an der DDR auszuüben. Durch weitere Nebenfiguren wie den emsigen Waggonmeister Meternagel, der sich fast zu Tode opfert, die spießbürgerlichen Herrfurths und Fabrikarbeiter, den extremen Marxist Mangold, die idealistischen Humanisten Produktionsleiter Wendland und Dozenten Schwarzenbach, zeigt Christa Wolf überzeugend, wie weit entfernt die DDR von deren angestrebten Sozialismus ist, und wie widerspruchsvoll sie geworden ist.
참고문헌 (10)
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