독일어의 어휘와 통사적 구성의 상호작용에 대한 연구 - 공연구조 분석 방법론의 적용
Über die Interaktionen zwischen Lexemen und syntaktischen Konstruktionen im Deutschen - im Rahmen der Kollostruktionsanalyse
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초록
In der vorliegenden Abhandlung werden die Interaktionen zwischen Lexemen und syntaktischen Konstruktionen im Deutschen untersucht. Grundlage der Untersuchung bilden empirische Daten aus einem syntaktisch annotierten Korpus, nämlich der TIGER-Baumbank 2.1. Der Nutzen einer Baumbank bezüglich dieser Thematik besteht darin, dass die annotierten syntaktischen Informationen bei der Identifikation einer syntaktischen Konstruktion eine große Hilfe leisten. Dazu liefert einentifikation eatif aelevante Statistiken. Die TIGER-Baumbank ist mit ihrem Suchwerkzeug TIGERSearch sowohl leicht zugänglich, als auch optimal in der Größe, denn sie umfasst 50.472 Sätze, das entspricht 888.238 Wörtern. Als theoretischer Rahmen der Untersuchung wird die Kollostruktionsanalyse (collostructural analysis) herangezogen, die von den deutschen Linguisten, Anatol Stefanowitsch und Stefan Th. Gries vorgeschlagen wurde. Der Ansatz ist statistik-basiert, sofern er statistische Werte verwendet, um das Zusammenspiel zwischen einer Konstruktion und Lexemen zu überprüfen. Hierbei gehören Konstruktionen wie die Nomen-zu:Infinitiv Konstruktion (Alle Versuche, direkte Kontakte mit Teheran aufzunehmen, seien jedoch bisher gescheitert.), die nominale Appositionskonstruktion (Auch von den Straßenblockaden waren vor allem die Wege ans Mittelmeer betroffen, insbesondere die Autobahn Paris-Lyon-Marseille.), und die Kommunikativ-Verben Konstruktion (Wenn die Politiker kein Geld haben, dann sollten sie es offen sagen.) zu den Untersuchungsgegenständen. Durch die statistische Betrachtung der Daten lässt sich feststellen, dass nur beschränkte semantische Klassen der Nomina mit der Nomen-zu:Infinitiv Konstruktion und auch ebenso beschränkte semantische Klassen der prädikativen Adjektive mit der Kommunikativ-Verben Konstruktion korrelieren. Hierfür wird die lexikalische Datenbank GermanNet 5.1 nutzbar gemacht, um zu identifizieren, zu welcher semantischen Klasse ein einzelnes Lexem gehört. Es läßt sich auch ermitteln, welche Adverbien und prädikative Adjektive in der nominalen Appositionskonstruktion häufig vorkommen. Dennoch ist die Frage, welche semantischen Klassen der Adverbien und der prädikativen Adjektive mit der nominalen Appositionskonstruktion interagieren, noch nicht vollständig geklärt. Diese offene Frage ist mit der Tatsache verbunden, dass noch kein nennenswertes System der semantischen Klassifizierung für die Adverbien im Deutschen zur Verfügung steht.
Abstract
In der vorliegenden Abhandlung werden die Interaktionen zwischen Lexemen und syntaktischen Konstruktionen im Deutschen untersucht. Grundlage der Untersuchung bilden empirische Daten aus einem syntaktisch annotierten Korpus, nämlich der TIGER-Baumbank 2.1. Der Nutzen einer Baumbank bezüglich dieser Thematik besteht darin, dass die annotierten syntaktischen Informationen bei der Identifikation einer syntaktischen Konstruktion eine große Hilfe leisten. Dazu liefert einentifikation eatif aelevante Statistiken. Die TIGER-Baumbank ist mit ihrem Suchwerkzeug TIGERSearch sowohl leicht zugänglich, als auch optimal in der Größe, denn sie umfasst 50.472 Sätze, das entspricht 888.238 Wörtern. Als theoretischer Rahmen der Untersuchung wird die Kollostruktionsanalyse (collostructural analysis) herangezogen, die von den deutschen Linguisten, Anatol Stefanowitsch und Stefan Th. Gries vorgeschlagen wurde. Der Ansatz ist statistik-basiert, sofern er statistische Werte verwendet, um das Zusammenspiel zwischen einer Konstruktion und Lexemen zu überprüfen. Hierbei gehören Konstruktionen wie die Nomen-zu:Infinitiv Konstruktion (Alle Versuche, direkte Kontakte mit Teheran aufzunehmen, seien jedoch bisher gescheitert.), die nominale Appositionskonstruktion (Auch von den Straßenblockaden waren vor allem die Wege ans Mittelmeer betroffen, insbesondere die Autobahn Paris-Lyon-Marseille.), und die Kommunikativ-Verben Konstruktion (Wenn die Politiker kein Geld haben, dann sollten sie es offen sagen.) zu den Untersuchungsgegenständen. Durch die statistische Betrachtung der Daten lässt sich feststellen, dass nur beschränkte semantische Klassen der Nomina mit der Nomen-zu:Infinitiv Konstruktion und auch ebenso beschränkte semantische Klassen der prädikativen Adjektive mit der Kommunikativ-Verben Konstruktion korrelieren. Hierfür wird die lexikalische Datenbank GermanNet 5.1 nutzbar gemacht, um zu identifizieren, zu welcher semantischen Klasse ein einzelnes Lexem gehört. Es läßt sich auch ermitteln, welche Adverbien und prädikative Adjektive in der nominalen Appositionskonstruktion häufig vorkommen. Dennoch ist die Frage, welche semantischen Klassen der Adverbien und der prädikativen Adjektive mit der nominalen Appositionskonstruktion interagieren, noch nicht vollständig geklärt. Diese offene Frage ist mit der Tatsache verbunden, dass noch kein nennenswertes System der semantischen Klassifizierung für die Adverbien im Deutschen zur Verfügung steht.
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