중세 한자도시의 건축과 예술
Architektur und Kunst der mittelalterlichen Hansestädte
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초록
In der vorliegenden Arbeit wird die Architektur und Kunst der mittelalterlichen Hanse untersucht. Die Hanse hat bei der Entstehung und Ausdehnung der kulturellen Einheit Nordeuropas im 13-17 Jahrhundert eine große Rolle gespielt. Auf ihren Schiffen wurden ebenso geistige und künstlerische Strömungen verbreitet wie Waren transportiert. Die neuen Städte, die sie um die Ostsee herum gründetete, worden städtebaulich wie auch im Lebensstil der Bürger von ihr geprägt. Die Bauten im Ostseeraum der Hanse gehören fast alle der Backsteingotik an, die sich in diesen Gebieten zwischen Mitte des 13. und Mitte des 16. Jahrhunderts, also gleichzeitig mit der Hanse, zur vollen Blüte entwickelte. In der Backsteinzone schuf Lübeck das großartigste Bauwerk, die Marienkirche, die auf zahlreiche Kirchenbauten des Ostseeraums einen großen Einfluss ausübte. In den in vollem Aufschwung befindlichen Hansestädten beteiligte sich das kaufmännische Bürgertum mit Schwung an diesem Werk, in dem zugleich mit dem religiösen Glauben der Stolz der Stadt zum Ausdruck kam. Auch das Lübecker Rathaus wurde in der Backsteinzone zu einem Vorbild, das viele andere Städte nachahmten. In diesem Raum gab es auch viele Profanbauten, die der Backsteingotik angehören. Es überrascht nicht, dass in diesem weitgehend durch den Backstein beherrschten Gebiet die Steinplastik nicht verbreitet ist. Die eigentliche Kunst dieses Gebiets war die Holzschnitzerei, die vom 14. Jahrhundert an einem großen Aufschwung nahm. Trotzdem errichtete man auf den öffentlichen Plätzen auch Steinstauen mit unterschiedlicher symbolischer Bedeutung. Zu ihnen gehören z.B. die Rolandstatuten und die Statuen von St. Georgius. Und der immer deutlicher zutage tretende niederländische Einfluss in der Kunst Norddeutschlands bewirkte unter anderem, dass seit dem Ende des 15. Jahrhunderts das Porträt im Ostseeraum der Hanse Verbreitung fand.
Abstract
In der vorliegenden Arbeit wird die Architektur und Kunst der mittelalterlichen Hanse untersucht. Die Hanse hat bei der Entstehung und Ausdehnung der kulturellen Einheit Nordeuropas im 13-17 Jahrhundert eine große Rolle gespielt. Auf ihren Schiffen wurden ebenso geistige und künstlerische Strömungen verbreitet wie Waren transportiert. Die neuen Städte, die sie um die Ostsee herum gründetete, worden städtebaulich wie auch im Lebensstil der Bürger von ihr geprägt. Die Bauten im Ostseeraum der Hanse gehören fast alle der Backsteingotik an, die sich in diesen Gebieten zwischen Mitte des 13. und Mitte des 16. Jahrhunderts, also gleichzeitig mit der Hanse, zur vollen Blüte entwickelte. In der Backsteinzone schuf Lübeck das großartigste Bauwerk, die Marienkirche, die auf zahlreiche Kirchenbauten des Ostseeraums einen großen Einfluss ausübte. In den in vollem Aufschwung befindlichen Hansestädten beteiligte sich das kaufmännische Bürgertum mit Schwung an diesem Werk, in dem zugleich mit dem religiösen Glauben der Stolz der Stadt zum Ausdruck kam. Auch das Lübecker Rathaus wurde in der Backsteinzone zu einem Vorbild, das viele andere Städte nachahmten. In diesem Raum gab es auch viele Profanbauten, die der Backsteingotik angehören. Es überrascht nicht, dass in diesem weitgehend durch den Backstein beherrschten Gebiet die Steinplastik nicht verbreitet ist. Die eigentliche Kunst dieses Gebiets war die Holzschnitzerei, die vom 14. Jahrhundert an einem großen Aufschwung nahm. Trotzdem errichtete man auf den öffentlichen Plätzen auch Steinstauen mit unterschiedlicher symbolischer Bedeutung. Zu ihnen gehören z.B. die Rolandstatuten und die Statuen von St. Georgius. Und der immer deutlicher zutage tretende niederländische Einfluss in der Kunst Norddeutschlands bewirkte unter anderem, dass seit dem Ende des 15. Jahrhunderts das Porträt im Ostseeraum der Hanse Verbreitung fand.
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