헤르만 브로흐의 소설 몽유병자들에 나타난 자유의 개념
Freiheitsbegriff in Hermann Brochs Roman Die Schlafwandler
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Abstract
Hermann Brochs Roman Die Schlafwandler beschftigt sich besonders mit den typischen Reaktionen auf den Wertverlust der modernen Gesellschaft im ersten Weltkrieg. In der vorliegenden Arbeit wird versucht, den Prozess dieser Reaktionen auf den Wirklichkeitsverlust im Zusammenhang mit dem Begriff der Freiheit zu analysieren und mit dem Reisemotiv den Weg der Freiheit zu verfolgen, den die Helden des Romans betreten. In seiner Gtzen-Dmmerung definiert Nietzsche die Freiheit dahingehnd, “dass man den Willen zur Selbstverantwortlichkeit hat, dass man die Distanz, die uns abtrennt, festhlt.” Aus seiner Definition der Freiheit hat die folgende Generation den Begriff der Subjektivitt abgeleitet und die Selbstbestimmung mit dem Freisein von jeglicher Fremdbestimmung identifiziert. Daran kritisierte Broch, dass man “in einem missverstandenen Nietzscheanismus befangen war.” Die Distanz in Nietzsches Definition bedeutet die Scheidung von Ich und Welt mit dem Erwachen aus dem ureinheitlichen Daseinsschlaf. Damit bildet sich der Entstehungsprozess der Freiheit, und in demselben Augenblick empfindet das erwachte Individuum die Scheidung als Isolation und den Gegensatz als Spannung. In diesem existenziellen Zustand kann man nach der positiven Freiheit streben, indem man die Isolation und Konfrontation mit dem Fremden berwindet und eine Brcke zwischen dem Eigenen und dem Fremden spannt. Aber man kann die Befreiung von den existenziellen Bedingungen suchen, indem man in die Ureinheit vor dem Erwachen zurckgeht oder durch Inbesitznahme oder Ausschluss das Fremde negiert. Das nennt man negative Freiheit. In den Schlafwandlern herrscht die negative Freiheit, und da gibt es keine Brcke zum Fremden. Sie sind im Nullpunkt des Wertes und wandeln einer Selbstndigkeit entgegen, die auf diesem Weg nicht erreichbar ist.
참고문헌 (14)
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