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Narrative Hermeneutik und narrative Therapie
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초록
Die vorliegende Arbeit behandelt die narrative Hermeneutik und die narrative Therapie. Hierbei geht es konkret um die therapeutische Funktion des Plots der Erzählung, die therapeutische Anwendung der narrativen Identität des Subjekts und den Begriff "Mimesis" bei Paul Ricoeur. Man kann durch die Erzählung die Strategie alltäglicher Problemlösungen erlernen. Menschen verleihen ihrem Leben Sinn und Bedeutung, indem sie Erlebnisse in Form von Erzählungen und Geschichten wiedergeben. Einzelne Lebensereignisse können so nicht als per se verbunden betrachtet werden; diese Verbindungen und Folgerichtigkeiten werden vielmehr erst im Prozess der Narrativierung des Subjekts erschaffen. Ausgangspunkt für eine Erzählung ist in diesem Sinn also nicht die reine Faktenlage, der Glaube daran, dass es wirklich so war, sondern das aktuelle Eingebettetsein des erzählenden Subjekts in Zeit und Raum. Diese Arbeit untersucht, wie die narrative Hermeneutik bei der narrativen Therapie ins Spiel kommt. Dabei ist es wichtig, die Gründe der therapeutischen Kraft der Erzählung aus der narrativen Hermeneutik bei Paul Ricoeur anzuführen. Ich stellte durch die wichtigen Begriffe der narrativen Hermeneutik bei P. Ricoeur fest, dass die Erzählung zur Erklärung der Wirklichkeit eine Rolle spielt, dass die Hauptbegriffe der narrativen Hermeneutik wie ‘narrative Identität des Subjekts’, ‘Plot’ der Erzählung, ‘Mimesis’ der Erzählung, und ‘der hermeneutische Zirkel’ nutzbar gemacht werden können, um die Erzählung therapeutisch anzuwenden. Paul Ricoeur beweist, dass die Erzählung die persönliche Identität fundiert. Es handelt sich um den Plot und Mimesis der Erzählung in der persönlichen Identität des Subjekts. Narrative Therapie steht in engem Verhältnis zur narrativen Identität, dem Plot der Erzählung und dem Begriff “Mimesis” der Erzählung bei Paul Ricoeur. Die therapeutische Kraft der Geschichten geht von der Konstruktion des Selbsts bzw. der eigenen Identität aus.
Abstract
Die vorliegende Arbeit behandelt die narrative Hermeneutik und die narrative Therapie. Hierbei geht es konkret um die therapeutische Funktion des Plots der Erzählung, die therapeutische Anwendung der narrativen Identität des Subjekts und den Begriff "Mimesis" bei Paul Ricoeur. Man kann durch die Erzählung die Strategie alltäglicher Problemlösungen erlernen. Menschen verleihen ihrem Leben Sinn und Bedeutung, indem sie Erlebnisse in Form von Erzählungen und Geschichten wiedergeben. Einzelne Lebensereignisse können so nicht als per se verbunden betrachtet werden; diese Verbindungen und Folgerichtigkeiten werden vielmehr erst im Prozess der Narrativierung des Subjekts erschaffen. Ausgangspunkt für eine Erzählung ist in diesem Sinn also nicht die reine Faktenlage, der Glaube daran, dass es wirklich so war, sondern das aktuelle Eingebettetsein des erzählenden Subjekts in Zeit und Raum. Diese Arbeit untersucht, wie die narrative Hermeneutik bei der narrativen Therapie ins Spiel kommt. Dabei ist es wichtig, die Gründe der therapeutischen Kraft der Erzählung aus der narrativen Hermeneutik bei Paul Ricoeur anzuführen. Ich stellte durch die wichtigen Begriffe der narrativen Hermeneutik bei P. Ricoeur fest, dass die Erzählung zur Erklärung der Wirklichkeit eine Rolle spielt, dass die Hauptbegriffe der narrativen Hermeneutik wie ‘narrative Identität des Subjekts’, ‘Plot’ der Erzählung, ‘Mimesis’ der Erzählung, und ‘der hermeneutische Zirkel’ nutzbar gemacht werden können, um die Erzählung therapeutisch anzuwenden. Paul Ricoeur beweist, dass die Erzählung die persönliche Identität fundiert. Es handelt sich um den Plot und Mimesis der Erzählung in der persönlichen Identität des Subjekts. Narrative Therapie steht in engem Verhältnis zur narrativen Identität, dem Plot der Erzählung und dem Begriff “Mimesis” der Erzählung bei Paul Ricoeur. Die therapeutische Kraft der Geschichten geht von der Konstruktion des Selbsts bzw. der eigenen Identität aus.
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