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브레히트의 『서푼짜리 오페라』에서 노래의 기능과 역할

Die Funktion und die Rolle der Musik in der Dreigroschenoper von Brecht

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주제분류독일어와문학

초록

Die Dreigroschenoper von Brecht ist eines von seinen wenigen Werken, die eine aristotelische Konstruktion haben. Eigentlich ist Brecht der Autor, der mit anti-aristotelischen Elementen das traditionelle Theater verändert und der mit seinen epischen Werken die ‘Umwandlung der sozialen Funktion’ versucht hat. Brechts episches Theaterstück, Die Dreigroschenoper, lässt die Zuschauer im Gegensatz zur aristotelischen Theatertradition, an der Handlung des Schauspiels nicht emotionell teilnehmen. Brecht lässt die Zuschauer nicht erleben, sondern die sozialen Probleme,appellierend an die Vernunft, erkennen. Das Element, welches Brecht für sein episches Theater in besonderem Maße verwendet hat, ist das ebenfalls anti-aristotelische Element der 'Verfremdung'. Wie Brecht in seiner Theaterschrift Über die Musik erklälrt, hat er Musik als sehr geeignetes Element der Verfremdung angesehen, Durch entsprechende Beleuchtung ließ Brecht einerseits seine Schauspieler auf der Bühne deutlich als solche in Erscheinung treten, um den Zuschauern zu verdeutlichen, dass sie einem Theaterstück zuschauen, andererseits verweisen die Inhalte der Songs andauernd auf die Themen des Schauspiels. Brecht aht die damalige Bourgeois-Oper für ihre hoffnungslos übertriebene Musik kritisiert, und besonders die Oper von Wagner parodiert. So begnadigt etwa der Bote des Königs in den letzten Szenen der Dreigroschenoper den Helden (Deux ex machina). Brecht ließ die Zuschauer auf diese Weise erkennen, dass die Situation, in welcher der Bote des Königs alle Probleme löst, unrealistisch ist. Brecht bezeichnete die Funktion der Musik für das epische Theater als die einer Inzidenzmusik, welcher nicht bloß eine dekorative Rolle wie im traditionellen Theater zukommt. Brechts Musik kommentiert und interpretiert die Hnadlung, unterbricht ihren Lauf und blickt auf die Vergangenheit zurückt. Brecht kritisierte auch die übermäßige Verwendung der Sprache im traditionellen Theater und hat die Geste als Ausdrucksform betont. In diesem Sinne hat Brecht die Rolle der Musik für das epische Theater auch als gestische Musik bezeichnet. Nach Brecht wäre eine solche Geste etwa, Gebräuche und die Beziehungen der Menschen zueinander durch eine reimlose und unregelmäßige Musik darstellen. Während Brecht die Dreigroschenoper geschrieben hat, hat er sich für das Lehrstück interessiert. Brecht hat nach dem Lehrstück gestrebt, welches eine erzieherische Wirkung hat, und wollte das Theater mit einer einfachen Musik verbinden, die das Publikum leicht mitsingen kann, um auf eine einfache und eingängliche Weise mit dem Zuschauer zu kommunizieren. Schließlich hat Brecht mit dem Inhalt der Musik auch die unmoralische Seite der Helden zur Schau gestellt. Alle Personen in der Dreigroschenoper sind unmoralisch, interessieren sich nur für das Materielle, leben ihren sexuellen Trieb offen aus und lassen sich auf dunkle Geschäfte mit der Polizei ein. Durch die Helden, die alle selbstsüchtig und gewissenlose sind, sollte die bürgerlichen moralischen Werte seiner Zeit in Frage gestellt werden. In dieser Hinsicht ist die Dreigroschenoper eine Kritik an der Korruption und der Unmoral der damaligen Bourgeois.

Abstract

Die Dreigroschenoper von Brecht ist eines von seinen wenigen Werken, die eine aristotelische Konstruktion haben. Eigentlich ist Brecht der Autor, der mit anti-aristotelischen Elementen das traditionelle Theater verändert und der mit seinen epischen Werken die ‘Umwandlung der sozialen Funktion’ versucht hat. Brechts episches Theaterstück, Die Dreigroschenoper, lässt die Zuschauer im Gegensatz zur aristotelischen Theatertradition, an der Handlung des Schauspiels nicht emotionell teilnehmen. Brecht lässt die Zuschauer nicht erleben, sondern die sozialen Probleme,appellierend an die Vernunft, erkennen. Das Element, welches Brecht für sein episches Theater in besonderem Maße verwendet hat, ist das ebenfalls anti-aristotelische Element der 'Verfremdung'. Wie Brecht in seiner Theaterschrift Über die Musik erklälrt, hat er Musik als sehr geeignetes Element der Verfremdung angesehen, Durch entsprechende Beleuchtung ließ Brecht einerseits seine Schauspieler auf der Bühne deutlich als solche in Erscheinung treten, um den Zuschauern zu verdeutlichen, dass sie einem Theaterstück zuschauen, andererseits verweisen die Inhalte der Songs andauernd auf die Themen des Schauspiels. Brecht aht die damalige Bourgeois-Oper für ihre hoffnungslos übertriebene Musik kritisiert, und besonders die Oper von Wagner parodiert. So begnadigt etwa der Bote des Königs in den letzten Szenen der Dreigroschenoper den Helden (Deux ex machina). Brecht ließ die Zuschauer auf diese Weise erkennen, dass die Situation, in welcher der Bote des Königs alle Probleme löst, unrealistisch ist. Brecht bezeichnete die Funktion der Musik für das epische Theater als die einer Inzidenzmusik, welcher nicht bloß eine dekorative Rolle wie im traditionellen Theater zukommt. Brechts Musik kommentiert und interpretiert die Hnadlung, unterbricht ihren Lauf und blickt auf die Vergangenheit zurückt. Brecht kritisierte auch die übermäßige Verwendung der Sprache im traditionellen Theater und hat die Geste als Ausdrucksform betont. In diesem Sinne hat Brecht die Rolle der Musik für das epische Theater auch als gestische Musik bezeichnet. Nach Brecht wäre eine solche Geste etwa, Gebräuche und die Beziehungen der Menschen zueinander durch eine reimlose und unregelmäßige Musik darstellen. Während Brecht die Dreigroschenoper geschrieben hat, hat er sich für das Lehrstück interessiert. Brecht hat nach dem Lehrstück gestrebt, welches eine erzieherische Wirkung hat, und wollte das Theater mit einer einfachen Musik verbinden, die das Publikum leicht mitsingen kann, um auf eine einfache und eingängliche Weise mit dem Zuschauer zu kommunizieren. Schließlich hat Brecht mit dem Inhalt der Musik auch die unmoralische Seite der Helden zur Schau gestellt. Alle Personen in der Dreigroschenoper sind unmoralisch, interessieren sich nur für das Materielle, leben ihren sexuellen Trieb offen aus und lassen sich auf dunkle Geschäfte mit der Polizei ein. Durch die Helden, die alle selbstsüchtig und gewissenlose sind, sollte die bürgerlichen moralischen Werte seiner Zeit in Frage gestellt werden. In dieser Hinsicht ist die Dreigroschenoper eine Kritik an der Korruption und der Unmoral der damaligen Bourgeois.

참고문헌 (11)

  1. Brecht, Bertolt, "Gesammelte Werke in 20 Bände" (1967)
  2. 김미선, "브레히트와 바일의『서푼짜리 오페라』음악에 나타난 ‘생소화 효과’", 브레히트와 현대연극, (10), pp.69~84 (2003), 한국브레히트학회
  3. 오성균, "브레히트의 서사극 이론에서 게스투스 개념이 갖는 의미", 브레히트와 현대연극제, 4 (1997)
  4. 오제명, "브레히트의 교육극" (1993), 한마당
  5. 임한순, "브레히트 희곡 전집" (2006), 서울대학교
  6. 하재부, "브레히트의 학습극과 교육연극", 브레히트와 현대연극, (16), pp.69~86 (2007), 한국브레히트학회
  7. Christopher Balme, "Einführung in die Theaterwissenschaft" (2003)
  8. Dorothea, Kolland, "Die Jugendmusikbewegung. "Gemeinschaftmusik". Theorie und Praxis" (1979)
  9. Thole, Bernward, "Göppinger Arbeiten zur Germanistik. Nr.102: Die “Gesänge”, In Zur Geschichte und Ästhetik des Liedes im Drama" (1973)
  10. Wörle, Dieter, "Bertolt Brecht. Die Dreigroschenoper. Grundlagen und Grundgedanken" (2007)

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