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Überlegungen zu Menschenwürde und Schuld anhand des Dramas Terror von Ferdinand von Schirach

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초록

Ferdinand von Schirach ist mit seinem Werk Terror auf dem Buchmarkt und im Theater außerordentlich erfolgreich. Die vorliegende Arbeit untersucht das Stück unter Berücksichtigung der Aspekte Menschenwürde und Schuld. In der Einführung gehe ich zunächst auf die globale Terrorgefahr ein, um dann den Erfolg des Werks zu beschreiben. Im Kapitel II wird die Handlung von Terror kurz angegeben und die Zweischneidigkeit bei der moralischen Beurteilung der Hauptfigur Lars Koch untersucht. Die Geschichte handelt von einer Flugzeugentführung, die mit der Drohung verbunden ist, das mit 164 Menschen besetzte Flugzeug in ein mit 70000 Menschen besetztes Fußballstadion bei München zu steuern. Das wird vom Angeklagten, dem Militärpiloten Lars Koch, durch den Abschuss des Zivilflugzeugs verhindert. Das Kapitel III konzentriert sich dann in drei Abschnitten auf die Auswirkungen, die sich durch Schuldspruch oder Freispruch ergeben. Die Bedeutung der Menschenwürde im Zusammenhang mit dem Grundgesetz und deren Verwurzelung in der Philosopie Kants wird gezeigt. Die Unabwägbarkeit von Menschenleben wird erklärt. Im Zusammenhang mit einer Verurteilung werden strafmildernde Umstände dargelegt, und der Verstoß gegen die Menschwürde der Passagiere wird herausgearbeitet. Im Zusammenhang mit einem Freispruch wird diskutiert, ob es moralisch richtig sein kann, gegen das Prinzip der Unabwägbarkeit von Menschenleben zu verstoßen. Zudem wird die Unvereinbarkeit von Utilitarismus und unserem Grundgesetz herausgearbeitet. Im Kapitel IV geht es um die Schuldfrage im allgemeinen und im speziellen um die von Lars Koch. Im Schlusswort wird die Vereinigung von Recht und Literatur in der Person des Autors Ferdinand von Schirach betont.

Abstract

Ferdinand von Schirach ist mit seinem Werk Terror auf dem Buchmarkt und im Theater außerordentlich erfolgreich. Die vorliegende Arbeit untersucht das Stück unter Berücksichtigung der Aspekte Menschenwürde und Schuld. In der Einführung gehe ich zunächst auf die globale Terrorgefahr ein, um dann den Erfolg des Werks zu beschreiben. Im Kapitel II wird die Handlung von Terror kurz angegeben und die Zweischneidigkeit bei der moralischen Beurteilung der Hauptfigur Lars Koch untersucht. Die Geschichte handelt von einer Flugzeugentführung, die mit der Drohung verbunden ist, das mit 164 Menschen besetzte Flugzeug in ein mit 70000 Menschen besetztes Fußballstadion bei München zu steuern. Das wird vom Angeklagten, dem Militärpiloten Lars Koch, durch den Abschuss des Zivilflugzeugs verhindert. Das Kapitel III konzentriert sich dann in drei Abschnitten auf die Auswirkungen, die sich durch Schuldspruch oder Freispruch ergeben. Die Bedeutung der Menschenwürde im Zusammenhang mit dem Grundgesetz und deren Verwurzelung in der Philosopie Kants wird gezeigt. Die Unabwägbarkeit von Menschenleben wird erklärt. Im Zusammenhang mit einer Verurteilung werden strafmildernde Umstände dargelegt, und der Verstoß gegen die Menschwürde der Passagiere wird herausgearbeitet. Im Zusammenhang mit einem Freispruch wird diskutiert, ob es moralisch richtig sein kann, gegen das Prinzip der Unabwägbarkeit von Menschenleben zu verstoßen. Zudem wird die Unvereinbarkeit von Utilitarismus und unserem Grundgesetz herausgearbeitet. Im Kapitel IV geht es um die Schuldfrage im allgemeinen und im speziellen um die von Lars Koch. Im Schlusswort wird die Vereinigung von Recht und Literatur in der Person des Autors Ferdinand von Schirach betont.

참고문헌 (35)

  1. Von Schirach, Ferdinand, "Die Würde ist antastbar", pp.5~17 (2017), Essays
  2. Von Schirach, Ferdinand, "Die Würde ist antastbar. Essays", pp.71~79 (2017), München
  3. Von Schirach, Ferdinand, "Die Menschenrechtsklage des Kindermörders Gäfgen", pp.109~116 (2017), München
  4. Von Schirach, Ferdinand, "Ein Theaterstück und eine Rede" (2016), München
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  18. Sandel, Michael J, "Aus dem Amerikanischen von Helmut Reuter" (2013), Berlin
  19. Schild, Wolfgang, "Zu Ferdinand von Schirachs “Terror”" (2016), Berlin
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