팔크 리히터의 극작 및 연출작 <침묵>에서 관계와 소통의 문제 - 서술전략과 연극 실험적 특성을 중심으로
Beziehungs- und Kommunikationsprobleme in Falk Richters Theaterstück The Silence - Mit Fokussierung auf die Erzählstrategie und experimentelle Merkmale des Theaters
0
조회
0
다운로드
0
인용
0
참고문헌
키워드
초록
팔크 리히터의 작업은 텍스트에 비중을 두지만, 미학적 재현방식에 있어서 포스트드라마 연극과 상당한 접점을 지닌다. 그는 극적인 전개를 지양하고, 음향, 배우의 신체, 안무, 영상 등 주변 부에 자리했던 요소들을 적극적으로 활용해 공간무대를 구현한다. 2020년이 ‘가족 연구’가 대주 제로 다루어진 시기임을 언급하는 리히터는 2023년 11월 베를린 샤우뷔네에서 초연된 <침묵> 에서 자신의 암울했던 과거와 불안이 깃든 현재의 삶, 그리고 내밀한 가족사를 거침없이 드러내 고, 어머니와의 대화 및 자신의 단독 인터뷰 영상을 공연에 삽입하는 방식으로 무대에서 모습을 드러낸다. 그는 다양한 시공간을 횡단하는 스토리텔링과 함께 개인 및 집단기억이 안고 있는 문제점, 즉 묵고(默考), 미화 혹은 왜곡 가능성 그리고 성문화에서 다양성을 용인하지 않는 현황 등을 재고하게 한다. 리히터는 자신의 청소년기 경험을 사적으로 규명하는 동시에 사회에서 반복되고 방치되는 폭력및 억압 메커니즘을 공론화한다. 독일의 세대 간 단절 현상을 구현하는 방식으로 취한 독백 형식은 관객들에게 친근하게 다가올 수 있으나, 이중의 정체성을 갖는 배우를 1인극 주인공으로 낙점하고, 사담(私談)으로 흐를 수 있는 내용들을 구두 증언 형식으로 관객과 공유함은 주목하는 사안들을 보다 큰 틀에서 성찰하게 한다. 이 과정에서 자식 세대로 전이되는 트라우마와 정체성의 혼란, 동성 애자를 포함한 주변인들을 향한 다수의 폭력, 권위주의, 획일성, ‘정상성’에 대한 요구 등이 쟁점화 된다. 극 후반부에 리히터가 아버지 시신 옆에서 자신의 동거남, 남친이었던 고교동창과 진행하는 가상 통화는 삶과 죽음, 과거와 현재 그리고 가상과 실제의 경계를 흐리기 위한 장치로 읽힌다.
Abstract
Falk Richters Arbeit legt den Schwerpunkt auf den Text, hat aber in seiner ästhetischen Darstellung erhebliche Berührungspunkte mit dem Postdramatischen Theater. Er vermeidet dramatische Entwicklungen und realisiert eine Raumbühne durch den aktiven Einsatz peripherer Elemente wie Ton, Licht, Schauspielerkörper, Choreografie und Video. Er beschreibt seine dunkle Vergangenheit, sein gegenwärtiges Leben voller Ängste und seine intime Familiengeschichte in The Silence, das im November 2023 an der Berliner Schaubühne Premiere hatte. Mithilfe des Geschichtenerzählens, das verschiedene Zeit- und Raumgrenzen durchquert, bringt er uns dazu, die Probleme des individuellen und kollektiven Gedächtnisses neu zu überdenken, wie z. B. Totschweigen, die Möglichkeiten der Verherrlichung oder Verzerrung und die aktuelle Situation der Nichtakzeptanz von Vielfalt in der Sexualkultur. Richter setzt sich privat mit seinen Erfahrungen als Teenager auseinander und macht gleichzeitig die Mechanismen von Gewalt und Unterdrückung öffentlich, die in der Gesellschaft wiederholt und vernachlässigt werden. Er wählt einen Schauspieler mit einer Doppelidentität als Hauptfigur eines Ein-Personen-Stücks und teilt dem Publikum in Form einer mündlichen Aussage die Inhalte mit, die als Privatgespräch gelten könnten, sodass das Publikum über die Themen nachdenken kann, die es in einem größeren Rahmen interessieren. In diesem Prozess werden Themen wie die Weitergabe von Traumata an Kinder, Identitätsverwirrung, Gewalt der Mehrheit gegen Minderheiten wie etwa Homosexuelle, Autoritarismus, Uniformität und Forderungen nach “Normalität” problematisiert. Außerdem können Richters virtuelle Telefonate neben der Leiche seines Vaters als Mittel gesehen werden, um die Grenzen zwischen Leben und Tod, Vergangenheit und Gegenwart, Virtualität und Realität zu verwischen.
