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고문에서 감시로 - 카프카의 「유형지에서」에 나타난 푸코적 권력 전환

Von der Folter zur Überwachung - Die Foucaultsche Machtverschiebung in Kafkas In der Strafkolonie

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초록

본 논문은 프란츠 카프카의 중편소설 「유형지에서」를 미셸 푸코의 권력이론—특히 ≷감시와 처벌≸에서 논의된 주권 권력에서 규율 권력으로의 이행 개념—에 기대어 분석한다. 18세기 이전까지 권력은 죄인의 신체에 직접적이고 가시적인 폭력을 가함으로써 그 위력을 대중 앞에 연출하는 방식을 택하였다. 그러나 근대에 접어들면서 감시라는 메커니즘을 통해 작동되는 규율 체계가 등장하게 된다. 이제 권력은 피지배자의 신체를 물리적으로 통제하기보다는 규범을 내면화시키고 자율적 통제를 유도하는 방식으로 전환한다. 본고는 「유형지에서」를 권력의 전환기, 즉 근대 권력의 출현으로 구체제가 비참하게 붕괴되는 과정을 형상화한 작품으로 고찰하고자 한다. 서사 구조의 중심에는 자신이 신봉하는 고문 기계가 비윤리적이라는 사실을 부정하는 장교와 그 체제의 부당함을 인식하면서도 개입을 회피하는 탐험가가 있다. 장교는 스스로를 전통적 권능의 유일한 계승자로 여기며, 자신의 죽음을 통해 과거의 질서를 부활시키려 한다. 그러나 그의 시도는 고문 기계의 오작동과 함께 실패로 돌아가고, 구체제를 보증하던 형벌 장치는 이제 ‘의미’ 자체를 생산하지 못한다. 반면 탐험 가는 고문 기계와 장교의 몰락을 끝까지 지켜보며 그 어떤 행동도 취하지 않은 채 조용히 유형 지를 떠난다. 탐험가는 아무런 개입도 하지 않지만 바로 그 침묵의 시선을 통해 장교의 신념을 점차 소진시키며, 주권 권력이 내적으로 붕괴하도록 만든다. 카프카는 이와 같은 인물 구성을 통해 탐험가를 외부 관찰자에 머무르게 하지 않고, 규율과 통제의 시대를 예고하는 근대 권력의 주체로 부각시킨다.

Abstract

In der vorliegenden Arbeit wird Franz Kafkas Erzählung In der Strafkolonie(1919) unter Rückgriff auf Michel Foucaults Machttheorie – insbesondere das in Überwachen und Strafen(1975) entwickelte Konzept des Übergangs von souveräner zu disziplinärer Macht – analysiert. Während vor dem 18. Jahrhundert Macht durch öffentlich inszenierte, physische Gewalt gegen den Körper des Schuldigen demonstriert wurde, etabliert sich mit der Moderne ein disziplinäres System, das über Überwachung funktioniert. An die Stelle direkter Kontrolle tritt ein Mechanismus, der Gehorsam durch Internalisierung von Normen und induzierte Selbstregulierung gewährleistet. Die Erzählung wird als literarische Reflexion einer Umbruchphase verstanden, in der die alte Ordnung in sich zusammenbricht und die moderne Form der Macht allmählich hervortritt. Im Zentrum stehen zwei kontrastierende Figuren: ein Offizier, der an der Legitimität seines Strafsystems festhält, und ein Forschungsreisender, der dessen Unrecht zwar erkennt, aber jede Einmischung vermeidet. Der Offizier versteht sich als letzter Hüter der überlieferten Autorität und versucht, durch seine Selbstopferung die vergangene Ordnung zu retten – doch die Fehlfunktion der Foltermaschine macht sein Unterfangen zunichte, und die symbolische Struktur der alten Macht zerfällt. Der Forschungsreisende bleibt bis zum Ende passiv und verlässt die Strafkolonie wortlos – ein Schweigen, das den Offizier moralisch entleert und die Implosion des alten Systems ermöglicht. Kafka lässt ihn dabei nicht als neutralen Beobachter erscheinen, sondern als Repräsentanten einer modernen, disziplinären Macht, die sich über Kontrolle, affektive Bewertung und moralische Distanz konstituiert.

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