문학의 방법론: 주관과 대상의 문제
Methode der Literaturwissenschaft: Problem von Subjekt und Gegenstand
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초록
Abstract
Nach Hegel soll das Kunstwerk von Menschen und fr Menschen geschaffen sein, so daß ihm der Geist des Menschen innewohnt. Wenn man der Hegelschen Theorie folgt, hat man zwei Dinge als gegeben anzusehen, nmlich das Kunstwerk und den menschlichen Geist. Die Methode der Kunst und daher auch der Literaturwissenschaft gestaltet sich je nachdem, welches von den zwei Dingen, das Kunstwerk oder der Geist, die Oberhand gewinnt und daher die Orientierung der Methode bestimmt. Wenn die Methode nur das Kunstwerk, d. h. das Sein des Kunstwerkes verfolgt, so wird sie werkimmanent. Wenn die Methode aber umgekehrt nur dem Geist des Menschen, d. h. dem Sein des Menschen nachgeht, so wird sie werktranszendent und philosophisch. Im ersten Fall erhlt man die sogenannte werkimmanente Methode von Wolfgang Kayser und anderen. Der zweite Fall ist umfangreicher und komplizierter, denn alle Methoden außer der werkimmanenten Methode sind werktranszendent und philosophisch. Unter den Methoden, die werktranszendent und philosophisch sind, die sich daher umfangreich und mannigfaltig gestalten, werden hier diejenigen Methoden herausgenommen, die mit dem Problem Subjekt und Gegenstand operieren. Zu den mit dem Verhltnis von Subjekt und Gegenstand operierenden Methoden gehren die metaphysische Methode, die phnomenolosche Methode, die existentielle Methode und die hermeneutische Methode. Diese Methoden sind alle philosophisch. Die ersten drei Methoden werden in dieser Studie analysiert und errtert. Die letzte hermeneutische Methode wird fr eine sptere Untersuchung aufgehoben.
