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‘이야기/역사 Geschichte’에의 저항- 로베르트 발저의 소설 『탄너가의 남매들 Geschwister Tanner』 소고

Zur Subversion der ‘Geschichte’ Robert Walsers Roman Geschwister Tanner

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주제분류독일어와문학

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Abstract

Ende des 18. Jahrhunderts tritt der Held Goethes, Wilhelm Meister, mit der Devise, mich selbst, ganz wie ich da bin, auszubilden“, in die Geschichte der deutschen Literatur auf, whrend er seitdem als den Trger der ‘Geschichte’, also der Geschichte des Perfektibilisierungsprozesses des Subjekts, gilt. Diese Bildungsgeschichte oder der Bildungsroman als die neue Form eines geschichtsphilosophisch-utopischen Romanmodells lsst sich nur im Rahmen der Verzeitlichung der Geschichte in der Moderne verstehen, die das ‘Zeitalter der Geschichte’ bedeutet. Das Ziel vorliegender Arbeit ist es, den im Jahr 1907 entstandenen Roman Robert Walsers Geschwister Tanner im Zusammenhang mit dem Diskurs der Moderne zu analysieren, wobei das Interesse der destruktiven Struktur der erzhlten Geschichte gilt. Walser untergrbt das Werden der ‘einen Geschcihte’, indem er anhand des Anti-Helden mit dem dezentrischen, anti-teleologischen Bewußtsein das moderne Prinzip des Genetischen negiert: Im Roman herrscht der Modus des ‘Nebeneinanders’, statt dem des ‘Nacheinanders’ und dementsprechend werden Geschichten erzhlt, nicht die Geschichte. Walser arbeitet an der Destruktion des ‘Mythos der Moderne’

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