로베르트 발저와 카를 아인슈타인의 시각화의 시학
Die Poetik der Visualisierung von Robert Walser und Carl Einstein
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초록
본고는 카를 아인슈타인과 로베르트 발저의 ‘시각화의 시학’을 구체적으로 그들의 작품들의 예에서 논하고자 한다. 원근법의 시각적 제한성을 인식한 아인슈타인은 인과적 묘사방식을 거부하고 시각성의 경계를 허물어 경험적 시각성을 넘어가는 것을 장면화했다. 그는 전통적 메타포의 시각화 능력을 비판하고 대안으로서 생기없는 것을 살아있는 것으로 생생하게 이미지화하고 공감각의 사용을 통해 시각적 구체화의 직접성에 도달하는가 하면, 연상적 관련을 통해 여러 겹으로 강화된 이미지를 생성한다. 이런 식으로 그는 현대의 지나친 자극들과 지각변경에 맞는 강렬한 이미지들을 불러낸다. 발저는 관찰하는 산책을 핑계로 환각, 판타지, 상상 등 비현실적인 것과 비가시적인 것을 눈앞 현실처럼 시각화하는가 하면, 괴리된 이미지들의 병치를 통해 연관성 있는 이미지를 해체한다. 그럼으로써 발저의 텍스트들에서는 의미가 배경으로 물러나고 언어재료가 전면에 부각된다. 그는 언어재료들로 이루어진 진술 과정을 테마화한다. 진술 과정에서 미룸, 그로테스크, 역설, 부조리 등 기표들의 유희를 통해 세계의 무의미성과 와해, 역설적이고 부조리한 사회, 그 속 개인의 자기 포기, 현실원칙의 해체를 생생하게 눈앞으로 가져온다. 이렇듯 두 작가는 변화하는 시대에 적합하면서도 시대를 앞서가는 선구적인 차원의 언어적 시각성을 생산해낸다.
Abstract
Die vorliegende Arbeit zielt darauf, die Poetik der Visualisierung von Carl Einstein und Robert Walser konkret am Beispiel ihrer Werke zu erörtern. Einstein, der die visuelle Beschränkung der Zentralperspektive erkennt, verweigert dezidiert die kausale Darstellungsweise und will durch die Entgrenzung der Visualität vor Augen stellen, was über die empirischen Wahrnehmungen hinausgeht. Einstein übt Kritik an die traditionelle Metapher und verwendet als zeitgemäße Alternativen die Verlebendigung des Leblosen, die Synästhesie sowie assoziative Bezüge. Dadurch erreicht er die Veranschaulichung und die Unmittelbarkeit der visuellen Konkretisierung und erzeugt mehrfach potenzierte Bilder. Auf diese Weise ruft Einstein intensive Bilder hervor, die den Überreizungen der modernen Großstädte und daraus resultierenden modernen Wahrnehmungsveränderungen entsprechen. Demgegenüber inszeniert Walser unter dem Vorwand des beobachtenden Spaziergangs das Irreale und das Unsichtbare wie Halluzination, Phantasie, Vorstellung etc. wie reale Ereignisse. Und durch die Zusammenstellung der immer neuen disparaten Bilder löst er konsequente Vorstellungsbilder auf. In Walsers Texten tritt damit der Sinn in den Hintergrund und das Sprachmaterial in den Vordergrund. Walser thematisiert den Aussagevorgang, der aus den Sprachmaterialien entsteht. Das Spiel der Signifikanten wie Verschiebung, Groteske, Paradoxie, Absurdität im Aussagevorgang visualisiert unmittelbar Sinnlosigkeit und Zusammenbruch der Welt, paradoxe, absurde Gesellschaft, damit zusammenhängende Selbstaufgabe des Individuums und Auflösung des Realitätsprinzips. So eröffnet die sprachliche Visualität beider Autoren neue Möglichkeiten der Erzeugung von Sprachbildern und Evokation innerer Bilder, die die Moderne hinter sich lassen.
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