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함부르크 골목구역 - 프로테스트에서 원도심 재생 프로젝트의 상징으로

Das Hamburger Gängeviertel - Von Protest zum Leitbild des Revitalisierungsprojektes der Innenstadt

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주제분류독일어와문학

초록

Das Hamburger Gängeviertel bietet eine Plattform für Diskurse zu Stadtentwicklungskonzepten wie “Stadt als Unternehmen" und "Stadt als Gemeinschaft". Es ist ein Ort gegen unternehmerische Stadtpolitik und Gentrifizierung für ein nachhaltiges Stadtentwicklungskonzept. In dieser Arbeit wird die Umstrukturierung des Konzeptes der kreativen Stadtentwicklung und des Kreativwirtschaftsclusters der Freien Hansestadt Hamburg durch den kreativen Protest der Künstlerinitiative “ Komm in die Gänge” in Hamburg untersucht. Der Protest der Künstlerinitiative “Komm in die Gänge" hat durch die Besetzung des Gängeviertels erreicht, dass die Stadt Hamburg die 12 historischen Gebäude, darunter eine Fabrik und eine Druckerei im Gängeviertel mitten in der Innenstadt, vom niederländischen Investor Hanzevast zurückkauft. Damit war das sozialverträgliche Ziel der Gänge-Initiative “Komm in die Gänge” und auch der Stadt verbunden, das historisch bedeutsame Areal zu erhalten und wieder nutzbar zu machen. Für die spätere Verwaltung der Wohnungen und Wohnateliers wurde die Gängeviertel Genossenschaft gegründet. Das Quartier wurde 2011 zum Sanierungsgebiet erklärt, ein integriertes Entwicklungskonzept wurde verabschiedet und ein Kooperationsvertrag zwischen der Stadt und den Organen Gängeviertel Initiative und Gängeviertel Genossenschaft wurde geschlossen. In dem Kooperationsvertrag mit der Stadt ist eine adäquate Nutzung des Areals fixiert worden. Somit kann das Gängeviertel zu einem Bereich entwickelt werden, in dem preiswerte Wohnungen, Wohnateliers für Künstler sowie günstige Gewerberäume zur Verfügung stehen. Nach Vorlauf eines gemeinsam erarbeiteten und sozialverträglich Integrierten Entwicklungskonzept (IEK) von der Stadt Hamburg und der Gänge-Initiative wurde im Oktober 2013 für 20 Millionen Euro mit der erforderlichen Sanierung begonnen. Nach Abschluss der Sanierung soll die Gängeviertel Genossenschaft aktiv in die Entscheidung über die weitere Nutzung einbezogen werden. Langfristiges Ziel der Genossenschaft ist die Übernahme des Gängeviertels. Das Gängeviertel ist überregional für das Thema Stadtentwicklung und den erfolgreichen Kampf gegen Gentrifizierung wichtig geworden. Es ist ein Beispiel für eine reale Beteiligung aller Menschen an einem kreativen Stadtentwicklungsprozess. In dieser Arbeit wird untersucht, ob das Gängeviertel als Ausweis für “die Stadt als Gemeinschaft” und somit für ein kreatives Revitalisierungsprojekt der Innenstadt steht. Obwohl sich das Gängeviertel nach wie vor als Teil des Netzwerkes “Recht auf Stadt" sieht, muss es sich institutionalisieren und gleichzeitig gegen die Institution kämpfen, um ein Quartier der kreativen Möglichkeiten zu sein. Die Stadt steht den Kreativen einerseits fortschrittlich und offen gegenüber, andererseits hat die Bereitschaft der Stadt, Künstlern an anderen Orten entgegenzukommen, rapide abgenommen. Außerhalb des Gängeviertels wird es für viele andere Kreative immer schwerer, auf Dauer etwas Neues und Kreatives in Hamburg zu unternehmen. Durch die Erfahrung mit dem Gängeviertel scheint es der Stadt äußerst schwer zu fallen, nochmals eine Einigung für die Zukunft mit den Bürgeroder Künstlerinitiativen gemeinsam zu gestalten. Trotz all der Probleme verdient es das Gängeviertel und die Gängeviertel Genossenschaft das Leitbild für ein nachhaltiges sozialverträgliches Revitalisierungsprojekt zu sein.

Abstract

Das Hamburger Gängeviertel bietet eine Plattform für Diskurse zu Stadtentwicklungskonzepten wie “Stadt als Unternehmen" und "Stadt als Gemeinschaft". Es ist ein Ort gegen unternehmerische Stadtpolitik und Gentrifizierung für ein nachhaltiges Stadtentwicklungskonzept. In dieser Arbeit wird die Umstrukturierung des Konzeptes der kreativen Stadtentwicklung und des Kreativwirtschaftsclusters der Freien Hansestadt Hamburg durch den kreativen Protest der Künstlerinitiative “ Komm in die Gänge” in Hamburg untersucht. Der Protest der Künstlerinitiative “Komm in die Gänge" hat durch die Besetzung des Gängeviertels erreicht, dass die Stadt Hamburg die 12 historischen Gebäude, darunter eine Fabrik und eine Druckerei im Gängeviertel mitten in der Innenstadt, vom niederländischen Investor Hanzevast zurückkauft. Damit war das sozialverträgliche Ziel der Gänge-Initiative “Komm in die Gänge” und auch der Stadt verbunden, das historisch bedeutsame Areal zu erhalten und wieder nutzbar zu machen. Für die spätere Verwaltung der Wohnungen und Wohnateliers wurde die Gängeviertel Genossenschaft gegründet. Das Quartier wurde 2011 zum Sanierungsgebiet erklärt, ein integriertes Entwicklungskonzept wurde verabschiedet und ein Kooperationsvertrag zwischen der Stadt und den Organen Gängeviertel Initiative und Gängeviertel Genossenschaft wurde geschlossen. In dem Kooperationsvertrag mit der Stadt ist eine adäquate Nutzung des Areals fixiert worden. Somit kann das Gängeviertel zu einem Bereich entwickelt werden, in dem preiswerte Wohnungen, Wohnateliers für Künstler sowie günstige Gewerberäume zur Verfügung stehen. Nach Vorlauf eines gemeinsam erarbeiteten und sozialverträglich Integrierten Entwicklungskonzept (IEK) von der Stadt Hamburg und der Gänge-Initiative wurde im Oktober 2013 für 20 Millionen Euro mit der erforderlichen Sanierung begonnen. Nach Abschluss der Sanierung soll die Gängeviertel Genossenschaft aktiv in die Entscheidung über die weitere Nutzung einbezogen werden. Langfristiges Ziel der Genossenschaft ist die Übernahme des Gängeviertels. Das Gängeviertel ist überregional für das Thema Stadtentwicklung und den erfolgreichen Kampf gegen Gentrifizierung wichtig geworden. Es ist ein Beispiel für eine reale Beteiligung aller Menschen an einem kreativen Stadtentwicklungsprozess. In dieser Arbeit wird untersucht, ob das Gängeviertel als Ausweis für “die Stadt als Gemeinschaft” und somit für ein kreatives Revitalisierungsprojekt der Innenstadt steht. Obwohl sich das Gängeviertel nach wie vor als Teil des Netzwerkes “Recht auf Stadt" sieht, muss es sich institutionalisieren und gleichzeitig gegen die Institution kämpfen, um ein Quartier der kreativen Möglichkeiten zu sein. Die Stadt steht den Kreativen einerseits fortschrittlich und offen gegenüber, andererseits hat die Bereitschaft der Stadt, Künstlern an anderen Orten entgegenzukommen, rapide abgenommen. Außerhalb des Gängeviertels wird es für viele andere Kreative immer schwerer, auf Dauer etwas Neues und Kreatives in Hamburg zu unternehmen. Durch die Erfahrung mit dem Gängeviertel scheint es der Stadt äußerst schwer zu fallen, nochmals eine Einigung für die Zukunft mit den Bürgeroder Künstlerinitiativen gemeinsam zu gestalten. Trotz all der Probleme verdient es das Gängeviertel und die Gängeviertel Genossenschaft das Leitbild für ein nachhaltiges sozialverträgliches Revitalisierungsprojekt zu sein.

참고문헌 (36)

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