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페터 바이스의 소설 『저항의 미학』에서 현실인식의 계기로서 피테르 브뤼헐의 그림

Die Gem lde von Pieter Bruegel in Peter Weiss' Roman "Ästhetik des Widerstands"

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Bedeutung von Pieter Bruegels Gemälde in Peter Weiss' Roman "ÄsthetikdesWiderstands". Indem Roman will der Ich-Erzähler Autor werden, um den Terror des Faschismus anzuklagen. Für ihn ist es eminent wichtig, über Kunst und Literatur zu diskutieren. Dadurch kann er seine Erkenntnisse vertiefen und die eigenen Gedanken zum Ausdruck bringen. Er zweifelt allerdings unaufhörlich daran, ob es richtigist, sich mit Kunst zu beschäftigen und Autor zu werden, anstatt direkt gegenden Faschismus zu kämpfen. Für den Werdegang des Ich-Erzählers zum Autor spielen die Gemälde von Pieter Bruegel eine entscheidende Rolle. In dem Roman kommt es zu zwei Begegnungen mit Bruegels Kunst. Die erste ereignet sich, als der Erzähler als Mitglied einer internationalen Brigade nach Spanien fliegt. Dort sieht er Gemälde von Bruegel, die hauptsächlich das alltägliche Leben des Volkes darstellen. Seine Analyse bringt ihm zu dem Schluss, dass der Verlauf der Geschichte keinen Einfluss auf die Situation des Volkes habe. Es bleibe immer arm, machtlos, hungrig. Die zweite Begegnung findet zwei Jahre später in Brechts Atelier statt. Die dort befindlichen Gemälde Bruegels thematisieren Tod und Katastrophe. Während der Ich-Erzähler die Bedeutung analysiert, glaubt er die Kraft der Phantasie erkennen zu können. Die seltsame, unverständliche Welt in den Gemälden hilft ihm, seine Situation besser zu verstehen. Gleichzeitig fungieren die Gemälde als eine Art Prophezeiung für den allgegenwärtigen Tod in der Zeit des Faschismus und insbesondere für den schrecklichen Tod der Mitglieder der antifaschistischen Zelle. Endlich kann der Ich-Erzähler sein Schreiben als Waffe benutzen. Abschließend lässt sich sagen, dass Kunst und Literatur auch in schwierigen Zeiten notwendig sind. Sie erweisen sich als ebenso machtvoll wie echte Waffen, um den Faschismus anzugreifen und die übergreifende Krise zu durchbrechen.

Abstract

Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Bedeutung von Pieter Bruegels Gemälde in Peter Weiss' Roman "ÄsthetikdesWiderstands". Indem Roman will der Ich-Erzähler Autor werden, um den Terror des Faschismus anzuklagen. Für ihn ist es eminent wichtig, über Kunst und Literatur zu diskutieren. Dadurch kann er seine Erkenntnisse vertiefen und die eigenen Gedanken zum Ausdruck bringen. Er zweifelt allerdings unaufhörlich daran, ob es richtigist, sich mit Kunst zu beschäftigen und Autor zu werden, anstatt direkt gegenden Faschismus zu kämpfen. Für den Werdegang des Ich-Erzählers zum Autor spielen die Gemälde von Pieter Bruegel eine entscheidende Rolle. In dem Roman kommt es zu zwei Begegnungen mit Bruegels Kunst. Die erste ereignet sich, als der Erzähler als Mitglied einer internationalen Brigade nach Spanien fliegt. Dort sieht er Gemälde von Bruegel, die hauptsächlich das alltägliche Leben des Volkes darstellen. Seine Analyse bringt ihm zu dem Schluss, dass der Verlauf der Geschichte keinen Einfluss auf die Situation des Volkes habe. Es bleibe immer arm, machtlos, hungrig. Die zweite Begegnung findet zwei Jahre später in Brechts Atelier statt. Die dort befindlichen Gemälde Bruegels thematisieren Tod und Katastrophe. Während der Ich-Erzähler die Bedeutung analysiert, glaubt er die Kraft der Phantasie erkennen zu können. Die seltsame, unverständliche Welt in den Gemälden hilft ihm, seine Situation besser zu verstehen. Gleichzeitig fungieren die Gemälde als eine Art Prophezeiung für den allgegenwärtigen Tod in der Zeit des Faschismus und insbesondere für den schrecklichen Tod der Mitglieder der antifaschistischen Zelle. Endlich kann der Ich-Erzähler sein Schreiben als Waffe benutzen. Abschließend lässt sich sagen, dass Kunst und Literatur auch in schwierigen Zeiten notwendig sind. Sie erweisen sich als ebenso machtvoll wie echte Waffen, um den Faschismus anzugreifen und die übergreifende Krise zu durchbrechen.

참고문헌 (18)

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  6. 바이스, 페터, "저항의 미학 2" (2016), 문학과 지성사
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  15. Gerlach, Rainer, "Peter Weiss im Gespräch" (1986)
  16. Hagen, Rose-Marie, "What great paintings say, Volume 2" (2003)
  17. Müller, Jost, "Literatur und Politik bei Peter Weiss, Die Ästhetik des Widerstands und die Kriese des Marxismus" (1991)
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