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사비니의 물권계약론에 관한 학설사적 고찰

Eine dogmengeschichtliche Studie zur Lehre vom abstrakten dinglichen Vertrag Savignys

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Im Gegensatz zu unserer Vorstellung weist die römische Übereignung durch traditio, modern gesehen, sowohl kausale als auch abstrakte Elemente auf. Zum ersten Mal entwarf Friedrich Carl von Savigny eine einheitliche und systematische Lösung in dieser Frage. Dabei glaubte er fest daran, daß seine Lehre nicht nur systematischer Folgerichtigkeit, sondern auch den Texten des klassischen römischen Rechts entsprach. Den römischen Juristen waren aber solche systematischen Ansätzen — sowohl kausale als auch abstrakte — fremd. Die endgültige Entscheidung Savignys für die abstrakte Lösung bedeutete jedoch gleichzeitig die Geburt einer Gegenlösung, nämlich der Lehre von der kausalen Übereignung. Der Schwerpunkt der Kritik war, daß die savignysche Lehre mit den römischen Quellen unvereinbar sei. Auch die Gegner der savignyschen Lehre konnten sich aber von dem savignyschen Systemgedanken nicht ganz befreien. Sie versuchten weiter, die römischen Quellen lediglich aus der Perspektive der kausalen Übereignung auszulegen. Der Streit über den Charakter der traditio in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war grundsätzlich von dieser systematischen Perspektive geprägt und zum Scheitern verurteilt.

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