"무대와 더불어 글쓰기 dichten mit der b u ·· hne" : 프리드리히 뒤렌마트의 작가적 실험에 나타난 현대적 의미
"Dichten mit der b u ·· hne" : (die)moderne bedeutung in Friedrich D u ·· rrenmatts schriftstellerischen experimenten
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초록
Abstract
Das moderne Theater entstand aus einem umfassenden Krisenbewußtsein·Krise der politischen und o ·· konomischen Ordnungssysteme, der b u ·· rgerlichen Moralvorstellungen, der Philosophie und der Religion bis hin zur Krise der Sprache und der Kunst. Wie andere Kunstformen hat das Theater auch auf die derartigen Einbr u ·· che des kulturellen und gesellschaftlichen Bewußtseins reagiert. Die vorliegende Studie beginnt damit, wie sich das moderne Theater mit dem traditonellen Rahmen des Theaters auseinandergesetzt hat, und daraus die neue M o ·· glichkeit und die Modelle herausgefunden hat. Das moderne Theater macht es sich vor allem zur Aufgabe, die rationelle handlungszentralische logische Illusionstheater und seine abbildliche Darstellungskonvention zu u ·· berwinden. Es hat also die Retheatralisierung des Theaters erfordert, um sine eigentliche Theatralit a ·· t wiederzufinden. Die grenze zwischen Leben und Theater ist verwischt und die Analogie von Theater und Leben betont geworden. Theater ist nun reine Aktualit a ·· t, existiert nur in seinem authentischen Vollzug aktuelle Situation in der Dialektik von Spielen und Zuschauen. Es ist kein Fertigprodukt mehr, sondern ein Prozess, das auf die Wechselwirkungen aller theatralischen Elementen besteht. Darin liegt die Lebendigkeit von Theater als Kunstform. Es ist vor allem wichtig, die Bedeutung und die Rolle des Zuschauers zu ver a ·· ndern. Er ist kein passiver Betrachter mehr, wie man im 19. Jahrhundert gedacht hat. sondern ein absolute theatralisches Element, durch das die Theaterhandlung erst vollendet werden kann. Man h a ·· lt auch den Text, den der Dichter geschrieben hat, nicht als Literatur, sondern als eine B u ·· hnepartitur, die auf der B u ·· hne ver a ·· ndert und reduziert werden kann. Deswegen sprechen einige Kritiker wie Martin Esslin u ·· ber die Krise von Dramentext oder Dichter. Friedrich D u ·· rrenmatt ist ein idealistischer Dichter, der auch den Charakter und die Aktualit a ·· t der B u ·· hne gut versteht und in deren Hinblick geschrieben hat. Wenn er sein Schreiben als eine intensive Angelegenheit von Stoffen definiert hat, bedeutet es, daß sein Schreiben ein st a ·· ndiges Experiment- und ein Variationsprozess ist, um daraus die zweite, dritte Darstellungsm o ·· glichkeit herausfinden zu k o ·· nnen. Die Bereiche dieses Experiments und der Variation sind sehr weit und verschieden. Er hat sein Schreiben in der U ·· bergrenzung der Genre, der modeme Variation des Mythos und Geschichte, oder der Parodie des anderen, besonders der klaassichen Autoren fortgesetzt. Und er hat gar nicht gewagt, diese Werke auch im Probe immer wieder nachgebessert. Aber wir m u ·· ssen Aufmerksamkeit darauf richten, daß all diese Exprimente von D u ·· rrenmatt seiner Weltsicht und vor allem seinen praktischen Arbeiten mit der B u ·· hen entstammt sind. Er hat selbst genau verstanden, daß ein Theaterst u ·· ck nicht vom Schreibtisch aus, sondern nur auf B u ·· hne zu l o ·· sen ist. Er ist ein B u ·· hnenschreiber, der auf die traditionelle Sicht u ·· ber Theater verzichtet hat, um die Retheatralisierung des Theaters in die Praxis umzusetzen und daraus die neue M o ·· glichkeiten des Theaters herauszufinden.
