자아의 분열인가, 통일성에 대한 욕망인가? - 패러다임 변환기의 문화 현상으로서 도플갱어 연구 (II)
Ich-Spaltung oder der Wunsch nach Ganzheit? - Das Doppelgängermotiv als typisches kulturelles Phänomen des Paradigmawechsels (II)
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초록
In der kulturhistorischen Entwicklung gibt es große Ähnlichkeit zwischen am Ende des 18. Jahrhunderts und des 19. Jahrhunderts. Wenn am Ende des 18. Jahrhunderts die die Irrationalität und die Absolutheit der Einbildungskraft betonte Romantik entstand, erscheinen im ausgehenden 19. Jahrhundert die geistigen und ästhetischen Strömungen, die die Subjektivität hervorheben. Es ist der Unterschied, dass sich Ich-Spaltung umfangreich und tief entfaltet. In einem Wort wird die Kultur der Jahrhundertwende für die Hinwendung zum Inneren gehalten. Dementsprechend erscheint das Doppelgängermotiv der Jahrhundertwende viel mannigfaltiger und neuförmiger im Vergleich zu dem der Romantik. Wie die Aufklärung im 18. Jahrhundert, die Rationalität und Vernunft hervorgehoben hat, hat das 19. Jahrhundert die Ideologie des militaristischen Autoritarismus, des Nationalismus, des empirischen Positivismus und der Technologie beherrscht. In dieser Atmosphäre hat die kollektive Kohärenz gestärkt, aber die individuellen Naturtriebe mussten zum Vorteil und zur Stabilität der Gruppen unterdrückt werden. Dies wäre ein Grund für die Rückkehr des Doppelgängers mit dem neuen Eintritt der Subjektivität an der Wende des Jahrhunderts. Freud hat Doppelgänger als die Rückkehr des Unterdrückten im Laufe der zivilisatorischen Entwicklung angesehen. Krakauer hat Doppelgänger im Weimarer Film als die Externalisierung des philiströsen Inneres von der Mittelklasse betrachtet. Er hat Doppelgänger-Film vor dem Ersten Weltkrieg nur die Vorahnung des 20er Doppelgänger-Films gesehen. Nach den neuen Forschungen seien aber vor dem Ersten Weltkrieg schon viele Doppelgänger-Filme vorhanden. Infolgedessen ist Doppelgängermotiv für die kulturelle Gestalt zu halten, die nicht nur der Zeitgeist der Weimarer Republik, sondern für die des breiteren Spektrums, d.h. einer ganzen Jahrhundertwende repräsentativ. Der literarische Doppelgänger ist in Analogie zu der multiplen Persönlichkeitsstörung im Bereich der Psychopathologie. Pathologische Forschungen zeigen, dass im Wandel der Zeit die Zahl der Persönlichkeiten im Phänomen der multiplen Persönlichkeiten ständig zugenommen haben. Dieses Ergebnis scheint in Korrelation zu dem Phänomen, in denen neuartige Doppelgänger Formen in den Literaturen und Filmen erschienen, zu stehen. Die Kunst ist ein Produkt des Zeitgeistes, wie Krakauer ähnlich gesagt hat. Doppelgängermotive sind in den Filmen der Jahrhundertwende aufgeblüht. Und noch ein Grund dafür ist das, was Filmmedien einige Merkmale mit dem Doppelgänger teilen. D.h. wie Doppelgänger haben Filmmedien auch die Charaktere der Unheimlichkeit, der Ich-Verdopplung, der Ich-Verteilung und der Ich-Vertauschung.
Abstract
In der kulturhistorischen Entwicklung gibt es große Ähnlichkeit zwischen am Ende des 18. Jahrhunderts und des 19. Jahrhunderts. Wenn am Ende des 18. Jahrhunderts die die Irrationalität und die Absolutheit der Einbildungskraft betonte Romantik entstand, erscheinen im ausgehenden 19. Jahrhundert die geistigen und ästhetischen Strömungen, die die Subjektivität hervorheben. Es ist der Unterschied, dass sich Ich-Spaltung umfangreich und tief entfaltet. In einem Wort wird die Kultur der Jahrhundertwende für die Hinwendung zum Inneren gehalten. Dementsprechend erscheint das Doppelgängermotiv der Jahrhundertwende viel mannigfaltiger und neuförmiger im Vergleich zu dem der Romantik. Wie die Aufklärung im 18. Jahrhundert, die Rationalität und Vernunft hervorgehoben hat, hat das 19. Jahrhundert die Ideologie des militaristischen Autoritarismus, des Nationalismus, des empirischen Positivismus und der Technologie beherrscht. In dieser Atmosphäre hat die kollektive Kohärenz gestärkt, aber die individuellen Naturtriebe mussten zum Vorteil und zur Stabilität der Gruppen unterdrückt werden. Dies wäre ein Grund für die Rückkehr des Doppelgängers mit dem neuen Eintritt der Subjektivität an der Wende des Jahrhunderts. Freud hat Doppelgänger als die Rückkehr des Unterdrückten im Laufe der zivilisatorischen Entwicklung angesehen. Krakauer hat Doppelgänger im Weimarer Film als die Externalisierung des philiströsen Inneres von der Mittelklasse betrachtet. Er hat Doppelgänger-Film vor dem Ersten Weltkrieg nur die Vorahnung des 20er Doppelgänger-Films gesehen. Nach den neuen Forschungen seien aber vor dem Ersten Weltkrieg schon viele Doppelgänger-Filme vorhanden. Infolgedessen ist Doppelgängermotiv für die kulturelle Gestalt zu halten, die nicht nur der Zeitgeist der Weimarer Republik, sondern für die des breiteren Spektrums, d.h. einer ganzen Jahrhundertwende repräsentativ. Der literarische Doppelgänger ist in Analogie zu der multiplen Persönlichkeitsstörung im Bereich der Psychopathologie. Pathologische Forschungen zeigen, dass im Wandel der Zeit die Zahl der Persönlichkeiten im Phänomen der multiplen Persönlichkeiten ständig zugenommen haben. Dieses Ergebnis scheint in Korrelation zu dem Phänomen, in denen neuartige Doppelgänger Formen in den Literaturen und Filmen erschienen, zu stehen. Die Kunst ist ein Produkt des Zeitgeistes, wie Krakauer ähnlich gesagt hat. Doppelgängermotive sind in den Filmen der Jahrhundertwende aufgeblüht. Und noch ein Grund dafür ist das, was Filmmedien einige Merkmale mit dem Doppelgänger teilen. D.h. wie Doppelgänger haben Filmmedien auch die Charaktere der Unheimlichkeit, der Ich-Verdopplung, der Ich-Verteilung und der Ich-Vertauschung.
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