선 윤리는 어떻게 가능한가?
Wie ist die Ethik des Guten Möglich?
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초록
이 논문은 찰스 테일러의 입장에서 오늘날 선 윤리가 어떻게 가능한지를 해명하 고자 한다. 현대 의무론을 비판하며 자신의 입장을 부각시키는 공동체주의자들에 따르면 다원주의에서 공동삶을 가능하게 하는 조건으로서의 보편주의적 도덕관은 개인적 삶의 이상과 가치의 문제에 대답을 줄 수 없다. 왜냐하면 그들에게 개인은 보편주의적 도덕규범을 형성하고 정당화하기 위한 파편화된 입자이며, 개인의 삶의 의미와 목적은 단지 사적인 자율성의 영역에 속하기 때문이다. 그러나 이런 좋음에 대한 옮음의 우선성으로는 가치혼란과 가치상실의 시대에 어떻게 살아야 하는가에 대한 해답이 될 수 없다. 따라서 오늘날 차이와 연대성을 고려하는 도덕적 감수성을 강조하는 덕 윤리가 의무론의 보완 또는 대안으로 부활하고 있다. 그러나 논자는 이 덕 윤리가 개인과 공동체의 관계를 개인의 정체성 형성과 자아실현의 관점에서 해명하는 선 윤리를 통해 가능하다는 입장이다. 선 윤리가 해명하는 주체와 선과의 관계를 통해 이해지향적 주체는 탈중심적 자율성에 기반하여 올바른 인정관계를 통해 좋은 삶에 이를 수 있을 것이다.
Abstract
In dieser Arbeit geht es darum, zu zeigen, wie die Ethik des Guten in der heutigen Situation möglich ist. Wie Taylor schon den Zusammenhang des Selbst mit dem Guten artikuliert hat, kann das Selbst durch den Zusammenhang mit den Gütern seine Identität bilden. Menschliche Handlung und Identität sind das Resultat einer Selbstdeutung im moralischen Raum und daher spielen die normativen Gehalte eine konstitutive Rolle für menschliche Identität und menschliches Handeln. Die Frage, was ich bin, also welche Art von Wesen das Individuum sein will, wird immer im Zusammenhang mit der Frage, wie der Mensch durch den Zusammenhang mit den Gütern bestimmt wird, beantwortet. Aus diesem Grund muss das Verhältnis zwischen Richtigem und Gutem nun im Hinblick auf das Gute erklärt werden. Denn um die Universalität im Praktischen zu ermöglichen, ist es erforderlich, dass die moralischen Normen auf der Gemeinschaft begründet wird. Aber da alle Verfechter des Richtigen auf der praktischen Ebene ein unverändertes, absolutes Kriterium konzipieren, können sie infolgedessen nicht vermeiden, dass sie eine ideale Welt oder Bedingung gegen die veränderliche Wirklichkeit künstlich konstituieren müssen, damit alle diesem Prinzip zustimmen können. Der abstrake Universalismus und der inhaltsleere Formalismus erscheinen als Unterdrückung der Wirklichkeit ohne das Verstehen des wirklichen Anderen und ohne die Verständigung mit dem wirklichen Anderen. In dieser intelligiblen Welt oder der idealen Welt ist die Idee des konkteren Lebens nicht zu berücksichtigen. Wenn wir einräumen, dass die Güter den moralischen Normen vorausgesetzt werden und als die objektive Instanz für die Verpflichtung der Normen funktionieren, ändert sich die Sicht auf die Moral. Im Hinblick auf die Ethik des Guten, nämlich dass die Vorstellung des Guten im Zusammenhang mit der Gemeinschaft den Lebenssinn bildet, auf dessen Basis moralisches Handeln beurteilt wird, kann der Mensch den richtigen Zusammenhang mit dem Selbst und der Gemeinschaft bilden.
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