‘그림언어’와 예술사의 의미
Bildersprache und der Sinn der Kunstgeschichte
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초록
Abstract
E. Lessings medienspezifische Denkanstze bilden zwar einen Hhepunkt bei der Frage nach dem Verhltnis zwischen Malerei und Poesie bzw., Bild und Text. Sie zielen aber weniger auf die Wechselwirkung zweier Symbolsysteme ab, als vielmehr auf deren dualistische Unterscheidung, die zugunsten der Verteidigung der Poesie die mediale Eigenschaft der Malerei, gewollt oder ungewollt, gewissermaßen unterschtzt. Daher wird die Frage, wie produktiv sich die beiden Medien aufeinander beziehen, nicht oder wenig bercksichtigt. Gerade in diesem Zusammenhang verdient die bildliche Beschreibung von Peter Weiss in der Romantriologie “Die sthetik des Widerstands” Beachtung. Denn beim Verhltnis zwischen Bild und Text, Bild und Sprache geht es ihm nicht darum, zu entscheiden, welches einen medienspezifischen Vorrang vor den anderen hat, sondern darum, wie sich die beiden Medien dialektisch aufeinander beziehen. Die Bildersprache Weiss', die sich im Roman entwickelt, ergibt sich aus seinem Darstellungsbedrfnis, die visuelle Unmittelbarkeit und konkrete Lebendigkeit des Bildes in und mit der poetischen Sprache zu verkrpern und zu vergegenwrtigen. Was wir hier lesen, ist gerade das, was der Text uns sehen lassen will. Wir lesen also das Gesehene, und sehen das Gelesene. Das Dargestellte als sprachlicher Text erscheint so plastisch und lebendig, als ob es ein erzhltes Bild oder ein verbildlichter Text sei. Das ist eine beseelende Aktion, dem Form- und Leblosen wie einem Stein eine Form zu geben, also eine Anthropomorphisierung des Petromorphen. Dies knnte, so glaube ich, eine sinnvolle Methode sein, der Geschichte als “Wiederkehr des Immergleichen”(W. Benjamin) oder des Gewaltttigen durch die formgebende Kunst entgegenzuwirken.
참고문헌 (17)
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