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Automatic sentiment analysis of German texts

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Sentimentanalyse deutscher Texte. Unter dem Begriff „Sentiment“ versteht man im Bereich der Sprachverarbeitung eine positive oder negative Neigung oder Stimmung der Sätze. Das Sentiment eines Satzes wird durch die Polarität der Wörter im Satz bestimmt. Die Polarität eines Wortes ist normalerweise apriorisch. Aber die Polarität des Wortes kann in einem bestimmten Kontext verändert werden. Vor allem wenn ein Wort mit einer bestimmten Polarität negiert wird, wird die Polarität umgesetzt. In den meisten Arbeiten über die Sentimentanalyse deutscher Texte wird das Phänomen nicht berücksichtigt. Sie versuchten den sogenannten „Bag of Words“ Ansatz mit Unigrams als Merkmale für das maschinelle Lernen. In diesem Ansatz werden nur die Wörter, d.h. Unigrams als Merkmale verwendet, ohne dass beim maschinellen Lernen auf die Satzstruktur Rücksicht genommen wird. Hier werden die negierenden Wörter wie „nicht“, „kein“, „nie“, und „kaum“ nur als ein Merkmal behandelt, das sich nicht von anderen Wörtern unterscheiden lässt. Um dieses Problem zu lösen, schlugen wir in der vorliegenden Arbeit eine neue Methode für das maschinelle Lernen vor. Um den Skopus von den negierenden Wörtern zu bestimmen, wurde die Parsing Resultate eines Dependenzparsers herangezogen. Durch die Einführung des Negationsskopus ins maschinellen Lernen wurde die Accuracy des Sentimentanalysesystems um 3.2% auf 80.8% erhöht.

Abstract

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Sentimentanalyse deutscher Texte. Unter dem Begriff „Sentiment“ versteht man im Bereich der Sprachverarbeitung eine positive oder negative Neigung oder Stimmung der Sätze. Das Sentiment eines Satzes wird durch die Polarität der Wörter im Satz bestimmt. Die Polarität eines Wortes ist normalerweise apriorisch. Aber die Polarität des Wortes kann in einem bestimmten Kontext verändert werden. Vor allem wenn ein Wort mit einer bestimmten Polarität negiert wird, wird die Polarität umgesetzt. In den meisten Arbeiten über die Sentimentanalyse deutscher Texte wird das Phänomen nicht berücksichtigt. Sie versuchten den sogenannten „Bag of Words“ Ansatz mit Unigrams als Merkmale für das maschinelle Lernen. In diesem Ansatz werden nur die Wörter, d.h. Unigrams als Merkmale verwendet, ohne dass beim maschinellen Lernen auf die Satzstruktur Rücksicht genommen wird. Hier werden die negierenden Wörter wie „nicht“, „kein“, „nie“, und „kaum“ nur als ein Merkmal behandelt, das sich nicht von anderen Wörtern unterscheiden lässt. Um dieses Problem zu lösen, schlugen wir in der vorliegenden Arbeit eine neue Methode für das maschinelle Lernen vor. Um den Skopus von den negierenden Wörtern zu bestimmen, wurde die Parsing Resultate eines Dependenzparsers herangezogen. Durch die Einführung des Negationsskopus ins maschinellen Lernen wurde die Accuracy des Sentimentanalysesystems um 3.2% auf 80.8% erhöht.

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