언어위기와 현대 독일문학
'Sprachkrise' und moderne deutsche Literatur
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초록
Abstract
Die Reflexion ber die Sprache, die in der Literatur als ein Thema behandelt wird, kommt zwar bereits in der altgriechischen Literatur vor. Seit der Frhromantik aber interessiert man sich intensiver fr das Wesen der Sprache. In Novalis' <Monolog> spricht die Sprache nicht mehr "um der Dinge willen". Sie verselbstndigt sich aus ihrem Dingbezug. Diese Befreiung der Sprache ist gerade die Voraussetzung der modernen Literatur des 20. Jahrhunderts.Die Skepsis ber die Sprache kulminiert in der Jahrhundertwende und Hofmannsthals <Chandos-Brief> gilt als die bedeutendste Formulierung der modernen Sprachkrise. Es geht darin um "die wachsende Erkenntnis, daß Wort und Wirklichkeit einander nicht decken, daß die traditionelle Sprache nicht mehr kongruent ist mit neuen Erfahrungszusammenhngen." In diesem Sinne versteht sich die Krise der Sprache auch als Bewußtseins-, Erkenntnis- und Kulturkrise der Jahrhundertwende. Diese kritische Reflexion ber die Sprache spiegelt sich weiter also in der modernen deutschen Literatur seit dem zweiten Weltkrieg wider. Bei Paul Celan wird z. B. die Verselbstndigung der Sprache zum Thema des Gedichts selbst gemacht.
