페터 바이스의 소설 『저항의 미학』에 나타난 「게르니카」와 에크프라시스
Über Ekphrasis und 「Guernica」 im Roman 'Die Ästhetik des Widerstands' von Peter Weiss
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초록
Der Roman 'Die Ästhetik des Widerstands' von Peter Weiss zeigt den Versuch, die durch Faschismus unterdrückte Freiheit des Denkens und Ausdrucks wieder zu gewinnen. Der Romanhandlung ist zeitlich von 1937 bis 1945 angesiedelt. Der Ich-Erzähler, der als Antifaschist Widerstand leistet, ist ein junger Mann aus einer proletarischen Familie. Er glaubt, dass seine Fähigkeit zu denken und zu sprechen doppelt behindert worden ist. Sein Widerstand drückt sich dadurch aus, dass er die Gewalt und den Terror des Faschismus bloßlegt, indem er seine Sprache als Medium dazu fähig macht. Die Gegenstände der sprachlichen Beschreibungen sind Kunstwerke. Er versucht also ständig, sein Denken und seine Situation mit Kunstwerken in Verbindung zu bringen. Das ist die Ekphrasis, die Bildbeschreibung, die sich an der Grenze zwischen Sprache und Bild befindet. Ekphrasis bedeutet die Beschreibung eines Kunstwerks in einem literarischen Werk. Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen der Ekphrasis und dem Widerstand in Bezug auf das Bild “Guernica” im Roman Die Ästhetik des Widerstands. Dabei werden die Funktionen der Ekphrasis analysiert. Sie werden unter drei Aspketen erläutert. Erstens beschreibt der Ich-Erzähler die Gegenstände von “Geurnica” anschaulich. Zweitens beschreibt er die Elemente und die Atmosphäre von “Geurnica” sehr lebendig und lebhaft, als ob er selber einem Leser oder einer Leserin das Kunstwerk gezeigt hätte. Drittens bemerkt er, was “Geurnica” wesentlich für seinen Kampf bedeutet. Im ersten Augenblick kommt es sehr schwer vor, das Bild “Geurnica” sprachlich zu beschreiben, zumal man das Bild nicht richtig verstehen kann. Aber der Ich-Erzähler versucht, jedes Element des Bildes ausfürlich zu beschreiben und zu zeigen, welche Bedeutung das haben könnte. So vermittelt er schließlich sein eigenes Mitleid und seine Sympathie mit den Menschen. Darüber hinaus erkennt er, dass sich der Faschimsus zum Ziel setzt, menschliche Fähigkeit zum Denken und zum Ausdrücken zu vernichten. Diese Erkenntnis fordert, dass er den Sprachverlust überwindet, der durch den Faschismus zustande kam. Die Ekphrasis ermöglicht ihm schließlich, seine Sprache als Waffe gegen den Faschismus zu gebrauchen.
Abstract
Der Roman 'Die Ästhetik des Widerstands' von Peter Weiss zeigt den Versuch, die durch Faschismus unterdrückte Freiheit des Denkens und Ausdrucks wieder zu gewinnen. Der Romanhandlung ist zeitlich von 1937 bis 1945 angesiedelt. Der Ich-Erzähler, der als Antifaschist Widerstand leistet, ist ein junger Mann aus einer proletarischen Familie. Er glaubt, dass seine Fähigkeit zu denken und zu sprechen doppelt behindert worden ist. Sein Widerstand drückt sich dadurch aus, dass er die Gewalt und den Terror des Faschismus bloßlegt, indem er seine Sprache als Medium dazu fähig macht. Die Gegenstände der sprachlichen Beschreibungen sind Kunstwerke. Er versucht also ständig, sein Denken und seine Situation mit Kunstwerken in Verbindung zu bringen. Das ist die Ekphrasis, die Bildbeschreibung, die sich an der Grenze zwischen Sprache und Bild befindet. Ekphrasis bedeutet die Beschreibung eines Kunstwerks in einem literarischen Werk. Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen der Ekphrasis und dem Widerstand in Bezug auf das Bild “Guernica” im Roman Die Ästhetik des Widerstands. Dabei werden die Funktionen der Ekphrasis analysiert. Sie werden unter drei Aspketen erläutert. Erstens beschreibt der Ich-Erzähler die Gegenstände von “Geurnica” anschaulich. Zweitens beschreibt er die Elemente und die Atmosphäre von “Geurnica” sehr lebendig und lebhaft, als ob er selber einem Leser oder einer Leserin das Kunstwerk gezeigt hätte. Drittens bemerkt er, was “Geurnica” wesentlich für seinen Kampf bedeutet. Im ersten Augenblick kommt es sehr schwer vor, das Bild “Geurnica” sprachlich zu beschreiben, zumal man das Bild nicht richtig verstehen kann. Aber der Ich-Erzähler versucht, jedes Element des Bildes ausfürlich zu beschreiben und zu zeigen, welche Bedeutung das haben könnte. So vermittelt er schließlich sein eigenes Mitleid und seine Sympathie mit den Menschen. Darüber hinaus erkennt er, dass sich der Faschimsus zum Ziel setzt, menschliche Fähigkeit zum Denken und zum Ausdrücken zu vernichten. Diese Erkenntnis fordert, dass er den Sprachverlust überwindet, der durch den Faschismus zustande kam. Die Ekphrasis ermöglicht ihm schließlich, seine Sprache als Waffe gegen den Faschismus zu gebrauchen.
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