Jugendarbeit in Österreich
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초록
In diesem Referat wird die Thematik “Jugendarbeit in Österreich“, vor allem einige Überlegungspunkte und Beispiele aus meiner Arbeit als Pfarrer und davor als Jugendseelsorger gehandelt. Dazu wird eine Skizze von der österreichischen Tradition und Situation im Bezug auf Jugendarbeit beigebracht und Zukunftsperspektive benennt. Die katholischen Kirche und Gesellschaft in Österreich befinden sich in einem starken Umbruch. Einge Entwicklungen beschleunigten den Vorgang, in dem katholische Kirche ihre lange Zeit unhinterfragte Selbstverständlichkeit verliert. Die traditionellen Formen des kirchlichen Lebens (besonders Gottesdienstes) sind vielen Menschen nicht mehr vertraut oder sie sind ihnen fremd geworden. Es gilt auch den Jugendliche in Kirche. Viel mehr als früher stellen sich Jugendliche und nicht nur sie im Bezug auf Kirche, aber auch auf andere Bereiche, in denen sie sich engagieren können die Frage: was bringt es mir? Jugendliche machen so in ihrem Alltag oft die Erfahrung, dass sie als überzeugt Christen in der Minderheit sein, dass sie belächelt oder hinterfragt werden. Die Kirchliche Jugendarbeit ist nicht als ein Sonderbereich von Seelsorge, sondern als der Bereich, wo sich zukünftige Entwicklungen besonders deutlich und auch mit hoher Geschwindigkeit abzeichnen. Es geht also darum, eine Vielfalt attraktiver Angebote und unterschiedlicher Zugänge für jugendliche zu entwickeln, die ihnen helfen, tiefer ihren eigenen Glauben zu erfassen und auf diesem Hintergrund Impulse für ihr Leben zu erhalten. Dafür sind die folgende Ansatzpunkte wichtig : Gemeinschaft erleben, Soziale Projekte, Engagement für Jugendliche in Randgruppen, Events, Gemeinsam den Glauben leben und vertiefen und Internet. “Die Jugendlichen” gibt es nicht. Jugendliche haben unterschiedliche soziale Hintergründe, Bildungsniveaus und Interessen. Nicht Institutionen und Organisationen sind vor allem gefragt, sondern konkrete Menschen, und zwar konkrete Jugendliche, die ihren Glauben auf persönlich- stimmige Weise leben und die mit viel Wohlwollen und Offenheit als GesprächspartnerInnen zur Verfügung stehen. Kirche ist nicht nur für sich selber da. Wo Kirche sich in vielfältiger Weise für das gute Leben, für Gerechtigkeit und Menschlichkeit einsetzt, dort wird sie für andere und auch für jugenliche glaubhaft.
Abstract
In diesem Referat wird die Thematik “Jugendarbeit in Österreich“, vor allem einige Überlegungspunkte und Beispiele aus meiner Arbeit als Pfarrer und davor als Jugendseelsorger gehandelt. Dazu wird eine Skizze von der österreichischen Tradition und Situation im Bezug auf Jugendarbeit beigebracht und Zukunftsperspektive benennt. Die katholischen Kirche und Gesellschaft in Österreich befinden sich in einem starken Umbruch. Einge Entwicklungen beschleunigten den Vorgang, in dem katholische Kirche ihre lange Zeit unhinterfragte Selbstverständlichkeit verliert. Die traditionellen Formen des kirchlichen Lebens (besonders Gottesdienstes) sind vielen Menschen nicht mehr vertraut oder sie sind ihnen fremd geworden. Es gilt auch den Jugendliche in Kirche. Viel mehr als früher stellen sich Jugendliche und nicht nur sie im Bezug auf Kirche, aber auch auf andere Bereiche, in denen sie sich engagieren können die Frage: was bringt es mir? Jugendliche machen so in ihrem Alltag oft die Erfahrung, dass sie als überzeugt Christen in der Minderheit sein, dass sie belächelt oder hinterfragt werden. Die Kirchliche Jugendarbeit ist nicht als ein Sonderbereich von Seelsorge, sondern als der Bereich, wo sich zukünftige Entwicklungen besonders deutlich und auch mit hoher Geschwindigkeit abzeichnen. Es geht also darum, eine Vielfalt attraktiver Angebote und unterschiedlicher Zugänge für jugendliche zu entwickeln, die ihnen helfen, tiefer ihren eigenen Glauben zu erfassen und auf diesem Hintergrund Impulse für ihr Leben zu erhalten. Dafür sind die folgende Ansatzpunkte wichtig : Gemeinschaft erleben, Soziale Projekte, Engagement für Jugendliche in Randgruppen, Events, Gemeinsam den Glauben leben und vertiefen und Internet. “Die Jugendlichen” gibt es nicht. Jugendliche haben unterschiedliche soziale Hintergründe, Bildungsniveaus und Interessen. Nicht Institutionen und Organisationen sind vor allem gefragt, sondern konkrete Menschen, und zwar konkrete Jugendliche, die ihren Glauben auf persönlich- stimmige Weise leben und die mit viel Wohlwollen und Offenheit als GesprächspartnerInnen zur Verfügung stehen. Kirche ist nicht nur für sich selber da. Wo Kirche sich in vielfältiger Weise für das gute Leben, für Gerechtigkeit und Menschlichkeit einsetzt, dort wird sie für andere und auch für jugenliche glaubhaft.
