모음교체와 원-인도유럽어의 곡용유형
Ablaut und die Typen der Nominaldeklination im Urindoeuropaischen
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Abstract
Der Ablaut ist die wichtigste der morphologischen Erscheinungen der indoeuropäischen Sprachen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist einen Überblick darüber zu gewinnen, mit welchen Regelmässigkeiten der Ablaut in bezug auf den Typen der urindoeuropäischen Nominaldeklination eintritt. Seit Mitte des 1920 hat man es versucht, traditionelle Klassifizierung der Deklinationen in eine folgende Reihe der Typen bezüglich des Ablauts und Akzentwechsels zu bringen: 1) akrostatisches Paradigma, 2) proterodynamisches Paradigma, 3) hysterodynamisches Paradigma, und 4) amphidynamisches Paradigma. Das akrostatische Paradigma stellt dar, einen Deklinationstyp zwar ohne Akzentwechsel, aber mit qualitativem bzw. quantitativem Ablaut in der Wurzel- oder und Suffixsilbe. Im proterodynamischen Paradigma zeigt sich Akzentwechsel zwischen Wurzel und Suffix und danach mit quantitativem Ablaut. Das Hysterodynamische Paradigma ist versehen mit Akzentswechsel zwischen Suffix und Endung und danach mit quantitativem Ablaut. Letztlich bedeutet das amphidy- namische Paradigma ein mit Akzentwechsel zwischen Wurzel und Endung und danach mit quantitativem Ablaut. Mit dieser Arbeit ist es klar geworden, dass mit Ablaut und Akzent gebundene Qualität und Quantität des urindoeuropäischen Vokals in Einzel- sprachen unmittelbar nicht ererbt sind. Trotzdem machen in ihnen erhaltene indirekte Spruren die Rekonstruktion des Ablautsystems des Urindo- europäischen möglich.
